Aktuelles

Tolle Leistung!
Kampf um die Stadtmeisterschaft

Text und Foto: Matthias van den Boom
12.3.20   Am Donnerstag hat die jüngste Mannschaft der MSM bei der Fußball-Stadtmeisterschaft eine phänomenale Leistung abgeliefert. Die Gruppenphase konnten wir souverän für uns entscheiden. Die Torschützen waren hier Janis, Baransel und Romeo.

Im Halbfinale schoss Romeo einen fantastischen Freistoss, er knallte leider gegen die Latte des gegnerischen Tors. Zwei gute Chancen durch Janis und Baransel wurden jeweils durch Schläge ins Gesicht vereitelt. Unverständlich blieb, warum diese Fouls vom Schiedsrichter nicht geahndet wurden. So mussten wir uns mit einem 2:0 gegen die Goethe-Schule geschlagen geben.

Trotzdem dürfen wir stolz sein: Wir erreichten den dritten Platz bei der Stadtmeisterschaft.
Ich bin gespannt, wozu diese junge Mannschaft in den nächsten Jahren noch imstande ist.

Matthias van den Boom, Trainer der Mannschaft, Lehrkraft an der MSM

Hier erhält man Informationen zum Sportbereich der MSM.

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Obere Reihe von links nach rechts: Jonas 6a, Dominik 6a, Romeo 6a, Elias 7c, Mailik 7a, Baransel 8d, Asaf 8d, Janis 8e, Untere Reihe von links nach rechts: Kaiser 5d, Tom 5c, Noah 6a, Maximilian 6a, Lennart 6a, Kahraman 6a, Shamel 6a

Unsere Schüler*innen geben Workshops:
Grundschulkinder werden zu Akrobat*innen!

Fotos: Tobias Schneidersmann

4.3.20 Im Februar leiteten unsere jugendlichen Artist*innen an vier Bochumer Grundschulen Workshops.

Mit großer Routine und bemerkenswerter Schnelligkeit verwandelten die Schüler*innen des Watt’n Zirkusses die Turnhallen der Grundschulen in Zirkusarenen: mit Trapez, Airtrackmatte, Seiltanzgeräten, Einrädern, Ringen und vielen Requisiten aus der Zirkuswelt.

Zuerst präsentierten unsere Artist*innen ein abwechslungsreiches Programm: Einradfahrer*innen, Diabolospieler*innen , Parcourer*innen, Akrobat*innen, und Artist*innen faszinierten ihr junges Publikum.

Dann wurden die Grundschüler*innen selbst zu Artist*innen. An insgesamt neun Stationen konnten sich die Kinder selbst austesten und verschiedene Zirkusaktivitäten erproben. Unsere Schüler*innen leiteten die Kleinen kompetent an und gaben aufmerksam und umsichtig Hilfestellungen. Alle waren mit Feuereifer und viel Freude dabei.

Insgesamt rund 320 Kinder besuchten unsere Workshops.
Die beteiligten Grundschulen waren:

  • die Grundschule Leithe (18.2.)
  • die Grundschule Westenfeld (19.2.)
  • die Grundschule Dahlhausen (27.2.) und
  • die Kirchschule Höntrop (28.2.).

Von den Workshops waren Kinder und Lehrer*innen gleichermaßen begeistert.

Die Watt’n Zirkus-Leute (Lehrkräfte der MSM)

  • Nina Henhöfer,
  • Matthias von den Boom,
  • Jürgen Furmaniak,
  • Andrea Dörscheln,
  • Mathias Wohlfarth und
  • Tobias Schneidersmann

planten, organisierten, transportierten und halfen bei der Durchführung dieses rundum gelungenen Projektes.

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Alle sind dabei. - Ein buntes Treiben.
Hoch konzentriert über das Drahtseil.
Eine tolle Atmosphäre herrschte bei den Workshops.
Spannung ist alles.
Immer schön sichern!
Besprechung in der großen Runde
Kevser hilft beim Einrad-Fahren.

Eine Projektwoche für die Siebener:
Berufs- und Lebensplanung

3.3.20  Vom 2. bis 6. März läuft das Projekt, das den Schüler*innen eine erste schulische Konfrontation mit der Arbeitswelt bietet.

In diesen fünf Tagen werden die Schüler*innen in Praxis und Theorie an verschiedene Aspekte und Bereiche der Arbeits- und Berufswelt herangeführt.

Sie erhalten konkrete Einblicke in bestimmte Berufe, es werden Unterrichtsgänge zu Betrieben und Institutionen unternommen und es gibt Gelegenheiten über eigene erste Zukunftsvisionen nachzudenken.

Darüber hinaus setzen sie sich in Workshops und in einem Berufsorienierungstraining mit Tätigkeiten und Anforderungen verschiedener Berufsfelder auseinander. Elternteile der Schüler*innen informieren anschaulich über ihren Werdegang und erzählen von Fehlschlägen und Erfolgen.

Auf einigen Fotos sieht man eine Schüler*innengruppe bei der Besichtigung der traditionsreichen Firma „Fahrzeug-Werke LUEG-AG“ in Wattenscheid. Auch zurzeit werden dort Schüler*innen der MSM ausgebildet, z.B. zu Fahrzeug-Mechatroniker*innen. Auf drei der Einzelfotos sieht man Schüler im Küchenbereich des Try-Hotels. Auch hier wurde die Gruppe der MSM sehr freundlich empfangen.

Der Maschinenbau-Betrieb Eickhoff, das Abfallentsorgungsunternehmen USB, der Tierpark Bochum, das Elisabeth Stiftung Krankenhaus, die Elektro-Firma Philipps, die Bogestra und die Ruhruniversität Bochum sind neben der Firma LUEG und dem Tryp-Hotel einige weitere unserer Kooperationspartner*innen aus der Wirtschaft, die uns Betriebserkundungen ermöglichen.

Auf den Bildern des Fotokarussells erhält man Einblicke in die Workshops und das Training. Das Training wird von Mitarbeiter*innen des Talenthauses Minden Lübbecke durchgeführt. Die Workshops werden organisiert und durchgeführt von Mitarbeiter*innen des zdi (Zukunft durch Innovation, engagiert in der Förderung der Kompetenzen im MINT-Bereich) in Bochum.

Die Projektwoche ist Teil der umfassenden Berufsorientierungsarbeit an der MSM. Sie beginnt im 5. Schuljahr mit der Nutzung der Boys‘ und Girls‘ Day-Tage und wird auch in der Oberstufe z.B. mit Berufspraktika weitergeführt.

Das 7er-Team dankt Alexander Rohrbeck sehr herzlich für die hervorragende Vorbereitung und Begleitung des Projektes!

Hier erfährt man mehr über die Berufswahlorientierung an der MSM.

Hier erhält man Informationen über den MINT-Bereich an unserer Schule.

Hier erfährt man etwas über das zdi Bochum.

Hier erfährt man mehr über das Talenthaus Minden.

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Die Fahrt kann losgehen!
Die Schüler*innen konnten die ausgestellten Modelle erkunden.
Die Schüler*innen sind bei den Betriebserkundungen gemischt: Sie kommen aus allen sechs Klassen.
Der Motor eines LKW
Nutzfahrzeuge aller Art werden bei Lueg repariert.
Ganz schön viel Platz für den Transport!
Andreas Daube, Serviceleiter, Barbara Klatt, Assistenz der Filialleitung und Ausbildungsleitung Kese führten sehr freundlich und kompetent durch den Tag!
Einzelhandelskaufmann/frau, Lagerlogister*in, Karosseriebauer*in, Lackierer*in, KfZ-Mechatroniker*in - das sind Berufe, zu denen Lueg ausbildet.
In der Werkstatt von Lueg
Vorbereitung der Betriebserkundung
Luis zerklenert Kräuter mit dem Wiegemesser. Foto: Andrea Barth
Emre bereitet ein Gemüsegericht zu. Foto: Andrea Barth
Lukas wird beim Gurkenschneiden fachmännisch angeleitet. Foto: Andrea Barth

Talentscouting mit dem 3D-Drucker

Text und Fotos: Fabian Heyers

8.2.20  Ende Januar besuchte das Talentmobil der Hochschule Bochum in Kooperation mit dem zdi Bochum (zdi = Zukunft durch Innovation.NRW) die Maria Sibylla Merian-Gesamtschule. 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 13 konnten in einem ganztägigen Workshop Einblicke in den 3-D-Druck und das Arbeiten mit CAD-Programmen zur digitalen Modellierung von Objekten gewinnen.

Nach einer kurzen Einführungsphase in die technischen Grundlagen erstellten die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Einkaufswagenchip digital und druckten ihn anschließend aus, um den Umgang mit dem Konstruktionsprogramm zu üben. Nachdem die notwendigen Kompetenzen schnell erreicht waren, ging es weiter mit der Erstellung eigener Kreationen. Hier zeigten die Schülerinnen und Schüler viel Kreativität: Schlüsselanhänger, Pokemon-Bälle, Modellauto-Reifenfelgen und vieles mehr wurde am digitalen Reißbrett geplant und konnte teilweise auch direkt vor Ort gedruckt werden.

Unterstützt wurde der 3D-Druck der Schülerkreationen vor Ort auch durch den schuleigenen Ultimaker-Drucker, der seit über zwei Jahren im unterrichtlichen Einsatz ist und der mit Hilfe des Fördervereins für den MINT-Bereich angeschafft werden konnte. Die größeren durch die Schüler konstruierten Objekte, deren Druckzeit den Rahmen des Workshops überschritten hätte, können mit Hilfe dieses schuleigenen Druckers in den nächsten Wochen im Schülerlabor der MSM gedruckt werden.

Während des Workshops kümmerte sich auch Ingenieurin und Talentscout-Koordinatorin Ceylan Temiz (Dezernat 3, Hochschule Bochum) um die Schülerinnen und Schüler. Die Jugendlichen konnten so in vielen Fällen erste Kontakte in Richtung Hochschule Bochum knüpfen und sich über mögliche Werdegänge im Anschluss an ihre schulische Ausbildung informieren.

Wir bedanken uns bei dem Projekt Talentscouting NRW für den produktiven Workshop und für die informativen Gespräche mit unseren jungen, kreativen Talenten und freuen uns auf die nächste gemeinsame Veranstaltung!

Fabian Heyers, Fachbereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Hier erfährt man mehr über das Projekt Talentscouting.

Hier erfährt man mehr über den

Schwerpunkt MINT.

MINT an unserer Schule.

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Lernen für den Klimaschutz – Projekttag in der Oberstufe

3.2.20 In Workshops und Unterrichtsgängen setzten sich die Schüler*innen der Oberstufe am letzten Donnerstag mit Themen nachhaltiger Klimapolitik auseinander.  Am darauffolgenden Freitag und Montag stellten sie ihre Ergebnisse in einer Ausstellung in der Mensa vor.

Sie besuchten ein Wasserwerk und eine Abfalldeponie und gaben ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in Videos und Info-Plakaten weiter.

An den Ständen in der Mensa stellten Schüler*innen Modelle nachhaltiger Wohnarchitektur vor, die sie in den Stunden des Projekttages aus Pappe gestaltet hatten.

Fotos leckerer Speisen, die ohne tierische Produkte auskommen, dokumentierten die Ergebnisse des Workshops nachhaltigen Kochens.

Wie man dem Konsumrausch Einhalt gebieten kann, zeigten Schülerinnen, die sich mit dem Up-Cyclen von Kleidung beschäftigt haben. So konnte man hübsche Einkaufstaschen bewundern, die in ihrem ersten Leben  T-shirts waren.

Die Schüler*innen des neunten und zehnten Jahrgangs erhielten Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen. Es fand ein reger Austausch statt.

Sabine Jansen, Lehrkraft der MSM, hatte den Projekttag initiiert und organisiert.

Hier kann man den Artikel von Ralf Drews, erschienen in der WAZ, lesen.

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Aus einem T-shirt wird eine Einkaufstasche.
Tobias informiert über vegane Kochkunst.
Alternatives Wohnen - Modelle, die an nur einem Tag entstanden sind.
Up-Cycling statt Entsorgung

Watt’n Zirkus begeistert mit „Jump“!

27.1.20  Am Freitag strömte Groß und Klein zur Manege der MSM. Schon Tage vorher war die Gala ausverkauft. Die Halle vibrierte: Das Publikum war voll freudiger Erwartung, die Artisten waren fröhlich und gleichzeitig angespannt. Dann wurde der Countdown im Chor runtergezählt. Die Show konnte beginnen!

Was folgte, war ein Feuerwerk an Akrobatik, Jonglage, Parcours und Äquilibristik. Die Nummern folgten Schlag auf Schlag, der Rhythmus war atemberaubend. Die Menschen kamen aus dem Staunen nicht heraus.

Gemäß dem Motto „Jump“ eröffneten junge Parcours-Turner*innen die Show. Zum ersten Mal dabei, sprangen sie voller Energie gleichzeitig und kreuz und quer durch die Manege.

Besonders große Konzentration verlangten die Einzeldarbietungen an Tüchern, Strapaten, Ringen, Vertikalseilen und am Trapez. Die Akrobatinnen vollführten Drehungen, Balance-Akte und, besonders spektakulär, überraschende Fälle, die der Menge den Atem stocken ließen.

Ausgelassene Laune verbreiteten drei kleine Artistinnen auf Pezzibällen. In hübschen Kleidern unterhielten sie ihr Publikum bestens.

Gewaltig waren die Sprünge der größeren Artist*innen. Dynamisch, kraftvoll und in bewundernswerter Abstimmung vollführten sie Saltos, zweifache Saltos, Schrauben- und Handstandsprünge.

Spektakulär wurde es, als in der Halle Wasser vom Himmel regnete. Der Wasservorhang ließ die Akrobatinnen noch anmutiger und zerbrechlicher erscheinen.

Die abschließende Nummer übernahmen ehemalige Artist*innen, die es sich in alter Verbundenheit nicht nehmen ließen, ihre Wendigkeit und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.

Die gesamte Zirkus-Crew begeisterte durch das freundschaftlich-liebevolle Miteinander und die perfekte und faszinierende Zusammenarbeit. Die Roadies, die für die Auf- und Abbauten der jeweiligen Requisiten zuständig sind, arbeiten blitzschnell, Hand in Hand und geräuschlos.

Die Arbeit, die die Schüler*innen von der MSM-Event-Technik leistet, ist in allen Bereichen professionell: Tontechnik, inklusive der PA-Anlage (Beschallung) samt Verstärker, Mischpulten, Mikrofonen und Wiedergabegeräten, Lichttechnik, Videotechnik und die Stromversorgung. Die Lichttechnik und Musikauswahl schafften für jede Nummer eine eigene Atmosphäre, ob poetisch, elegant, kühl oder wild und explosiv.

In der Pause sorgten Eltern und Schüler*innen der Oberstufe mit einem üppigen und vielfältigen Buffet für das leibliche Wohl. Viele aktive und ehemalige Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen unserer Schule konnte man im Publikum finden. Martin Breuer, unser ehemaliger Schulleiter, genoss den Abend gemeinsam mit unserer jetzigen Schulleitung Ulrich Sauter (Leiter) und Matthias Reichert (stellvertretender Leiter). Gegen 22.00 Uhr machten sich die Besucher*innen in ausgelassener Stimmung auf den Heimweg.

  • Zirkusdirektor: Jürgen Furmaniak
  • Leiter der Event-Technik: Mike Herrman, Lehrer der MSM
  • Regie: Nina Henhöfer, Jürgen Furmaniak, Lehrkräfte der MSM, Sofie Henzig, ehemalige Schülerin der MSM
  • Leitung der Roadies: Tobias Schneidersmann, Lehrer der MSM
  • Trainer*innen und Coaches: Andrea Dörscheln, Nina Henhöfer, Jürgen Furmaniak, Lehrkräfte der MSM

Hier erfährt man mehr über den Watt’n Zirkus der MSM.
Hier liest man mehr über die Event-Technik der MSM.

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Die erste Zirkus-Convention – und wir sind die Gastgeber*innen!

An diesem Wochenende findet eine landesweite Zirkus Convention bei uns an der Schule statt!

Text: Jürgen Furmaniak, Zirkusdirektor Watt’n Zirkus

15.1.29   Zirkusgruppen und Einzelpersonen aus ganz Nordrhein-Westfalen reisen an, um gemeinsam neue Nummern für den Zirkus zu trainieren, um sich auszutauschen und sich Shows anzuschauen.

Das MSM-Team stellt nicht nur die hervorragend geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung, es kümmert sich auch um die weitere Organisation:

  • Schüler*innen des 13. Jahrgangs gestalten im Eingangsbereich eine Lounge und sorgen für das leibliche Wohl während der Trainings- und Showzeiten.
  • Die MSM-Eventtechniker*innen besorgen den Auf- und Abbau der notwendigen Licht- und Tonanlagen.
  • Hierbei werden sie unterstützt durch unseren ehemaligen Schüler Christian Stute. Auf Basis unserer Grundausbildung (s. MSM-Event-Technik) ließ er sich zum professionellen Eventtechniker ausbilden. Er wird als unser Bühnenmeister die Veranstaltungen begleiten.

Hier die Highlights:

  • Am Freitag, den 17.1.2020 finden um 20:00 Uhr die Show der Compagnie Circolution und eine Open Stage statt, zu der sich auftrittswillige Convention-Teilnehmer*innen anmelden können.
  • Am Samstag, den 18.1.2020 findet um 20:00 Uhr eine Show mit Profiartisten in unserer Sporthalle statt.

Der Eintritt zu beiden Shows ist frei!

Wir sind glücklich und stolz, dass uns die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft NRW) für die Austragung der Zusammenkunft ausgewählt hat!

Erfahrt hier mehr über den MSM-Zirkus!
Hier kommt man auf die Seiten der LAG NRW!

Stolperstein-Verlegung 2019

Text und Fotos: Alexander Rohrbeck

20.12.19   Auch 2019 beteiligte sich die MSM wieder daran, NS-Opfern aus Wattenscheid und Umgebung aktiv zu gedenken.

Neun Schüler*innen recherchierten in Kooperation mit dem Stadtarchiv zur Familie Basch und skizzierten ihre Biographie, die sich als ein Abbild der politischen Entwicklungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts herausstellen sollte.

Das Geburts- sowie das traurige Todesdatum als Klammer dieses Lebens stehen auf den Stolpersteinen, die vor der letzten bekannten Adresse der Familie eingelassen sind.

Die Recherche-Ergebnisse wurden von den Schüler*innen im Rahmen der jährlich stattfindenden Präsentations-Veranstaltung des Stadtarchivs vorgestellt.

Unsere Schule beteiligt sich seit vielen Jahren an diesem Aspekt der Erinnerung, wodurch „Schule gegen Rassismus“ ein praktisches Beispiel erfährt.

Leitung: Alexander Rohrbeck

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Nach der Verlegung: Projektkurs mit dem Künstler Gunter Demnig
Die Schüler*innen präsentieren ihre Rechercheergebnisse.
Die Gedenksteine für die Familie Basch

Schachturnier entschieden – Schulleitung ehrt Schachmeister

18.12.19   An vier Turniertagen wurde das erste Schachturnier an der MSM ausgetragen. Es wurde unter den Schüler*innen der Jahrgänge 5, 6 und 7 ausgerichtet. 32 Jungen und Mädchen traten an, um Schachmeister*in zu werden.

In den Räumlichkeiten der MSM-Schulbibliothek traten die Schüler*innen zunächst in K.o.-Runden gegeneinander an. Wer in den ersten drei Runden verlor, war ausgeschieden. Darauf folgten die Play Offs: Jeder der verbliebenen Spieler musste gegen alle Kontrahenten spielen.

Den vierten Platz bei den Endspielen belegte Louis Liebe, 10 Jahre, aus der 5e. Den dritten Platz belegte Hendrik Johannes Siegert, 11 Jahre, aus der 6b und den zweiten Alhussein Nanaa,  12 Jahre, aus der 6e.

Schachmeister wurde Shamel Jawish, 12 Jahre, aus der 6a. Shamel spielt schon seit fünf Jahren Schach.

In der Bibliothek hatten die Schüler*innen in den Wochen zuvor in Freundschaftsspielen ihr Können vertieft. Gabi Wiechern, Schulleitungsmitglied und Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5, 6 und 7 verlieh die Urkunden und das Preisgeld in einer Gesamthöhe von 100 € an die drei Erstplatzierten.

Wir hoffen, dass alle Teilnehmer*innen beim nächsten Turnier wieder mit dabei sind! Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

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Louis gegen Alhussein
Große Ruhe bei den Play-offs
Shamel gegen Hendrik
von links nach rechts: Hendrik Johannes Siegert, Shamel Jarwish, Alhussein Nanaa.
Während der Preisverleihung
Shamel mit der Preismappe
Die Preiträger mit weiteren Teilnehmer*innen, die der Verleihung beiwohnten
Die Play-offs

Projektkurs „Stolpersteine“ –
MSM-Schüler*innen präsentieren
Recherche-Ergebnisse zu NS-Opfern

Text und Foto: Marius Jakobus

14.12.19   Am Donnerstag, den 12.12.2019 präsentierten die Schüler*innen des Projektkurses von Marius Jakobus aus der Q1 ihre Ergebnisse zu den Biografien der Wattenscheider NS-Opfer Ernst und Johanna Rosenthal im Bochumer Stadtarchiv.

Die Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft des Bochumer Stadtarchivs in Kooperation mit dem Bochumer Kinder- und Jugendring statt. Dabei präsentierten insgesamt 15 Gruppen und Einzelpersonen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Im kommenden Oktober sollen dann die Stolpersteine für die Menschen, zu denen Nachforschungen angestellt worden sind, an den Orten ihrer letzten freiwilligen Wohnsitze im Bochumer Stadtgebiet durch den Künstler Günter Deming verlegt werden. Zurzeit befinden sich im gesamten Stadtgebiet von Bochum bereits 248 Stolpersteine und eine Stolperschwelle.

Ernst Rosenthal wurde als Sohn von Johanna Rosenthal am 22.02.1907 in Wattenscheid geboren und lebte lange Jahre mit seiner Mutter in der Freiheitsstraße 12. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahre 1938 wurde er wenig später mit seiner Frau Hilde Sara Rosenthal (geb. Wolff) und deren Familie in ein sogenanntes „Judenhaus“ nach Duisburg-Hamborn zwangsumgesiedelt. Von dort aus erfolgte im Frühjahr 1942 die Deportation der Familien in das Ghetto nach Izbica (Polen). Dort verliert sich die Spur von Ernst Rosenthal, sodass aber davon ausgegangen werden muss, dass er dort oder in einem der Vernichtungslager in Belzec oder Sobibor von den Nationalsozialisten ermordet worden ist.

Den Beitrag des Projektkurses präsentierten stellvertretend für alle anwesenden Schüler*innen Silan Altun, Fevzye Eralp, Luca Schmidhuber und Sarah Kouakou. Neben den Projektkursschüler*innen nahmen auch Schulleitungsmitglieder unserer Schule an der Veranstaltung, die von Andreas Halwer (Stadtarchiv) und Regine Hammerschmidt (Kinder-und-Jugendring Bochum) geleitet wurde, teil. Somit gab unsere Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein klares Bekenntnis zur Erinnerung an die NS-Verbrechen und gegen das Vergessen der Opfer ab.

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Roboterbau und Bionik –
das Talentmobil besucht die MSM

Text und Fotos: Fabian Heyers

5.12.19   Am 3. Dezember besuchte das Talentmobil des zdi Bochum (zdi = Zukunft durch Innovation.NRW (kurz: zdi) ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen.) die Maria Sibylla Merian-Gesamtschule, um einen mehrstündigen Workshop zum Thema „Roboterbau und Bionik“ mit interessierten Schülerinnen und Schülern des MINT-Bereichs im 9. Jahrgangs durchzuführen.

Zu Beginn wurden wichtige Grundlagen geklärt – beispielsweise welche Gesetze für Roboter gelten, und wo Roboter bereits im Alltag für uns Menschen Aufgaben übernehmen. Dann ging es aber schnell ans selber Bauen! Zielvorgaben für die selbst geplanten und aus LEGO-Technik zusammengesteckten Roboter waren z.B. Genauigkeit („Der Roboter soll genau 1 Meter weit fahren), später dann auch komplexere Probleme, die ihre Ursache in der Natur haben.

Beispielsweise wurden Roboter selbst von den Schüler*innen entwickelt, die wie Fledermäuse Hindernisse orten und ihnen ausweichen konnten, oder die wie Katzen plötzlich beschleunigen, wenn sie ihrer Beute nah genug gekommen sind. Unterrichtlich angebunden waren die Themen dabei an den WP-NW und WP-Technik-Unterricht im Jahrgang 9.

Insgesamt hatten die Schülerinnen und Schüler eine Menge Spaß beim Lernen, Planen, Entwickeln, Testen und Bewerten ihrer bionischen Roboter –  wir sagen Danke an das zdi und die ModeratorInnen des tollen Workshops!

Fabian Heyers und Anja Bonin

 

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Der Vorlesewettbewerb ist entschieden!
Ein hohes Niveau bei allen Kandidat*innen – Mona Su macht das Rennen!

Fünf Schüler*innen gaben auf der großen MSM-Bühne alles!
Die Jury hatte es nicht leicht.

3.12.19  Am Montag ab 12.00 Uhr lief in der Aula der MSM der Wettbewerb zum guten Vorlesen. Aus den Klassen des sechsten Jahrgangs nahmen insgesamt fünf Schüler*innen teil. Sie hatten sich zuvor in den Klassenwettbewerben durchsetzen können. Das waren die Teilnehmer*innen:

Kahraman Altinbas aus der 6a, Mona Su Sipahi aus der 6b, Julie Mars aus der 6c, Berfin Kaya aus der 6e und Zeynep Arican aus der 6f. Jessika Diner aus der 6d konnte ihre Klasse aus gesundheitlichen Gründen leider nicht vertreten.

Der Wettbewerb bestand aus zwei Teilen. Als Erstes lasen die Kinder aus einem selbst mitgebrachten Buch vor. Sie stellten das Buch mit Titel, Autor und Handlung vor und begannen zu lesen. Anschließend lasen sie aus einem fremden Text.

Claudia Freese, unsere ehemalige Bibliothekarin, Marius Jakobus aus dem Fachbereich Deutsch und Gabi Wiechern, Schulleitungsmitglied und Abteilungsleitung 5-7 bewerteten die Vorträge mithilfe eines Kriterienkatalogs. Die Jury wurde ergänzt durch eine Kinder-Jury, bestehend aus über 20 Kindern aus den Klassen des fünften Jahrgangs.

Die Kandidat*innen warteten draußen auf das Ergebnis der Jury. Die Kinder-Jury und die Erwachsenen waren sich einig: Mona Su hatte die beste Vorleseleistung gezeigt. Sie trat selbstbewusst auf, las lebendig und flüssig und behielt ihr Publikum im Blick. Auf den zweiten Platz kam Zeynep Arican, den dritten belegte Kahraman Altinbas.

Wir gratulieren den Klassensieger*innen herzlich und wünschen Mona Su alles Gute und viel Erfolg beim demnächst folgenden Stadtwettbewerb!

Das Team der MSM

 

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Letzte Reihe: Die Jury: Claudia Freese, Marius Jakobus, Gabi Wiechern; zweitletzte Reihe: Julie Mars, Kahraman Altinbas, Mona Su Sipahi, Zenep Arican, Berfin Kaya; vordere Reihen: die Kinder-Jury
Die Klassensieger*innen: von links nach rechts: Julie Mars, Kahraman Altinbas, Mona Su Sipahi, Zenep Arican, Berfin Kaya

Großer Andrang am Tag der offenen Tür!
Rekord bei der Umfrage-Beteiligung!

11.11.19   Herzlich und offen wurden die großen und kleinen Besucher*innen am letzten Samstag vom Schulteam der MSM begrüßt. Von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr informierten sich Eltern und Viertklässler*innen über Strukturen und Angebote der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule.

Im Forum, der großen Pausenhalle der MSM, wurden die hereinströmenden Besucher*innen von der Schulleitung begrüßt. Gingen die Gäste ein paar Schritte weiter, gab es an zahlreichen Ständen umfangreiche Informationen über die verschiedenen Fachbereiche der Mittelstufe und Oberstufe. Darüber hinaus stellten sich die Schüler*innenvertretung, die Elternvertretung und der Förderverein im Forum vor.

Viele nutzten den Mitschauunterricht, der nicht nur in den Hauptfächern angeboten wurde. Neben Deutsch, Mathematik und Englisch konnte man z.B. auch in Naturwissenschaften oder in den Fächern der Schwerpunkte KLuG und BILI den Lehrer*innen über die Schultern schauen. Eine Tablet-Klasse öffnete ihre Türen und auch ein Kurs der Oberstufe lockte Zuschauer*innen in einen der Fachräume Kunst.

In den Räumen der naturwissenschaftlichen Fächer gaben Schüler*innen Einblicke in physikalische und chemische Zusammenhänge. So konnten die Gäste von Schüler*innen gebaute Roboter bedienen, unter Anleitung eigene Experimente zu Bedingungen der Funkenbildung durchführen, elektrische Leitungen bauen und Untersuchungen zum Säuregehalt von Lebensmitteln vornehmen.

Im Fachraum Biologie konnten unter Mikroskopen organische Kleinstlebewesen beobachtet werden. Auch hier wurden die Gäste von Schüler*innen betreut und angeleitet.

Großes Interesse zeigten die Besucher*innen auch an den Führungen, die alle halbe Stunde angeboten wurden.

Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr einen Betreuungsraum für die kleinen Geschwisterkinder mit einem Angebot zum Basteln und Spielen.

Für das leibliche Wohl hatten wie in jedem Jahr die Schüler*innen der MSM durch Spenden gesorgt. Es gab ein reichhaltiges Buffet zu sehr fairen Preisen.

Elf- und Zwölfjährige einer sechsten Klasse führten eine mobile Umfrage unter den Besucher*innen per Tablet durch. Noch liegen die Ergebnisse nicht vor, doch eines steht schon jetzt fest: So viele Teilnehmer*innen wie in diesem Jahr hat es noch nie zuvor gegeben!

Die Atmosphäre war wieder umwerfend. Lebendig, freundlich und anregend. Gleichzeitig war der Austausch hoch konzentriert und informativ.

Das Team der MSM dankt allen Beteiligten: den Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern, die Zeit, Kraft und Herz in Vorbereitung und Durchführung gesteckt haben!

Und wir bedanken uns bei den vielen, vielen Besucher*innen, die ein so großes und freundliches Interesse an unserer Schule gezeigt haben!

Das Team der MSM

 

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Schüler*innen des siebten Jahrgangs besuchen zur Lit.Ruhr-Woche Fußball-Lesung von Ben Redelings

Text und Fotos: Marius Jakobus
11.10.19   Am Donnerstag, den 10.10.19 besuchten 23 Schüler*innen eine Lesung von Ben Redelings im Stadion Essen. Bei dieser Veranstaltung drehte sich alles selbstredend rund um den Fußball. Redelings sprach mit den jungen Zuhörer*innen über Witziges, Interessantes und Überraschendes aus der Welt des runden Leders.

 

Dabei las er auch die lustige Anekdote von dem Vorfall vor, als ein Schäferhund 1969 beim Revierderby in Dortmund dem Schalker Spieler Friedel Rausch in den Hintern biss.
Zudem erzählte er von seiner Leidenschaft für den Fußball als Kind, indem er z.B. Fotos von seinem Fußballbilder-Album zur WM 1982 zeigte. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Filmzusammenstellung lustiger Momente aus der Welt des Fußballs.

 

Als Erinnerungsstück erhielten alle Teilnehmer*innen ein signiertes Exemplar von Redelings aktuellem Buch Tausche Schwester gegen Endspielkarte. Begleitet wurden die Schüler*innen von den MSM-Lehrern Marius Jakobus und Hannes Jahr.

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MSM-Schüler*innen putzen Stolpersteine

Text und Fotos: Marius Jakobus

8.10.19   Am Mittwoch, den 8.10.19 putzte der Projektkurs „Stolpersteine“ unter der Leitung von Marius Jakobus in der Wattenscheider Innenstadt die Stolpersteine rund um den Alten Markt und die Gertrudisstraße.

Die Schüler*innen des zwölften Jahrgangs reinigten in der achten und neunten Stunde insgesamt elf Steine und holten somit die Erinnerung an die von den Nationalsozialist*innen verfolgten und ermordeten Wattenscheider Juden und Jüdinnen, die dort zuletzt ihren Wohnsitz hatten, zurück. Die gereinigten Steine wurden in den Vorjahren auch von früheren Projektkursen der MSM verlegt. Einige von ihnen waren bereits arg verdreckt, sodass sie im Pflaster kaum zu erkennen waren. Am Ende der Putzaktion erstrahlten die Steine wieder in ihrem goldenen Farbton und waren nun für die vorbeilaufenden Passant*innen weithin erkennbar, sodass viele Menschen stehenblieben und die Stolpersteine sowie ihre Inschriften betrachteten.

Die Putzutensilien wurden dabei vom Kinder- und Jugendring Bochum gestellt, der in diesem Jahr sehr eng mit dem Projektkurs kooperiert und sich zudem an der Finanzierung des nächsten zu verlegenden Stolpersteins beteiligt.

Hier kann man mehr über die Arbeit der MSM in den Bereichen Mut im Alltag und Respekt und Toleranz finden:

Stolperstein-Projekt

Stolpersteine II

Fahrt nach Ausschwitz

MSM mit Mut und Toleranz

Mut im Alltag

 

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Fridays for Future – weltweite Aktion am 20. September – wir waren dabei.
MSM veranstaltet Projekttag zum Klimaschutz im Januar 2020

Text und Fotos: Daniela Kessler

27.9.19   Zahlreiche Oberstufenschüler*innen nahmen am Freitag, den 20. September an einem Unterrichtsgang nach Bochum zu der zentralen Kundgebung des Bündnisses „Fridays for Future“ teil.

Begleitet von Lehrerinnen, die in dieser Zeit keinen Unterricht hatten, zogen unsere Schüler*innen gemeinsam mit ca. 12000 anderen Demonstrant*innen durch die Bochumer Innenstadt. Eindrucksvoll, phantasievoll und nachdrücklich wurde der Forderung nach wirksamem Klimaschutz Ausdruck verliehen.

Die Veranstaltung „Energievision“ am darauffolgenden Montag, an der die Jahrgänge 11 und 12 teilnahmen, vertiefte die Thematik mit einem Input an Informationen und interessanten Diskussionen. Bei vielen Schüler*innen kam die Frage auf, ob es überhaupt noch gelingen könne, das 1,5 Grad Ziel zu erreichen.

Dem aufkommenden Fatalismus („Wir können sowieso nichts mehr ändern …“) werden wir bei unserem Projekttag am 30. Januar 2020 entgegentreten. In zahlreichen praktisch orientierten Workshops werden wir darüber reflektieren, was wir selbst konkret tun können und welche Forderungen wir an die Politik richten müssen.

Die MSM bleibt dran!

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Der Staffelhalbmarathon
Stark vertreten – die MSM-Lehrer*innen

Text und Fotos: Sabine Jansen

8.9.19 Wie schon im letzten Jahr waren beim Bochumer Stadtwerke Halbmarathon wieder fünf Lehrerstaffeln der MSM am Start. Nach den heißen Tagen der Vorwochen gab es am Wettkampftag, am Freitag dem 6.9., optimale Laufbedingungen.

So konnte die Staffel mit Frida Dreßler, Marius Kruza, Bernd Röttgers und Sebastian Seiler den tollen 2. Platz vom Vorjahr in der Mixed-Wertung wiederholen. Hannes Jahr, Christina Münster, Arno Niklewski und Marius Jakobus belegten in dieser Wertung einen guten Platz im Mittelfeld.

Auf das Treppchen hat es auch die Frauenstaffel mit Diana Di Fina, Isabell Feyen, Anne Ladwig und Isabell Geller geschafft. Sie belegten den 3. Platz. Gabi Wiechern, Renate Gabriel, Daniela Kessler und Sabine Jansen kamen als 16. Staffel ins Ziel.

Die Männerstaffel mit Matthias van den Boom, Lampros Tsoutas, Matthias Reichert und Mark Stinn belegte den 17. Platz.

Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle Läuferinnen und Läufer. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

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Zeit der Wunder – ein starkes Projekt
Zwölfjährige beschäftigen sich mit Pubertät und Sexualkunde

4.9.19  In der letzten Woche vor den Sommerferien begingen die SchülerInnen des 6. Jahrgangs die Projektwoche „Zeit der Wunder“.

Jeder Schüler, jede Schülerin konnte sich aus einem großen Workshop-Angebot rund um die Themen Pubertät und Sexualkunde einen individuellen Stundenplan zusammenstellen. So wurden beispielsweise

  • Arbeitskreise angeboten, die sich mit der weiblichen und männlichen Anatomie beschäftigten,
  • mit dem Geschlechtsakt und den Verhütungsmethoden,
  • mit dem eigenen Selbstverständnis,
  • dem Rollenverhalten und Rollenverständnis von Mann und Frau.
  • Es wurden Kurse angeboten, die Schönheitsideale,
  • Liebesgedichte oder
  • den Sinn des Lebens zum Gegenstand der Arbeit machten.

Es wurde gesprochen, geschrieben, gespielt und spielerisch gekämpft und Verhalten in Rollenspielen erprobt. Es entstanden Fotos und Filme, Collagen und Texte.

Einige Schülerinnen konnten einen Besuch bei einer Frauenärztin absolvieren, bei dem sie die Räumlichkeiten und Vorrichtungen angstfrei besichtigen durften. An jedem Projekttag trafen sich die Teilnehmer*innen im Klassenverband. So konnten sie kontinuierlich Erwartungen und Erlebtes austauschen und reflektieren.

Das Team 7 (zu der Projektzeit Team 6) dankt seinen Teamern Marius Jakobus und Lisa Lambert herzlich für die professionelle Organisation und umsichtige Betreuung!

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Wattenscheid soll schöner werden – und die MSM ist dabei!
Stromkästen erstrahlen in neuem Glanz

3.9.19
18 Schüler*innen der MSM beteiligten sich vor den Sommerferien mit ihrem KLuG-Kurs an der Ausschreibung der Bochumer Stadtwerke zur Neugestaltung der Stromkästen.

Nachdem der Kurs die Pfeiler im Eingangsbereich der MSM gestaltet hatte, erklärten sich die Schüler*innen auch bereit, dem Aufruf der Stadtwerke zu folgen. Die Zwölfjährigen des zu der Zeit sechsten Jahrgangs machten Skizzen, entwarfen Motive und einigten sich auf das Oberthema „Dschungel und Regenwald“. Auf großen Malpappen übten sie das Arbeiten auf Großformaten.

Drei Projekttage standen für die eigentliche Arbeit an den Stromkästen zur Verfügung. Zunächst mussten die Kästen von Schmutz und Bewuchs befreit werden. Dann brachten die Schüler*innen eine Grundierung in Weiß an. Es folgte die Hintergrundgestaltung in Grüntönen. Aufwendige Vorzeichnungen in Kreide sorgten für Sicherheit in der anschließenden Farbgebung. Die farbige Ausgestaltung und das Setzen von Einzelheiten stellten dann die größte Herausforderung dar.

Neben den von der Bogestra gestellten Materialien waren die Kinder ausgestattet mit Sonnenhüten, Sonnenmilch und Wasser. Beeindruckend war, mit welcher Ausdauer und Energie die Schüler*innen immer wieder an „ihre“ Kästen gingen und das an besonders heißen Tagen. Die Ergebnisse sind überzeugend. Wattenscheid ist (noch) schöner geworden. Zumindest ein kleines Stück weit.
Die MSM-Gemeinde freut sich mit dem Kurs über die tollen Ergebnisse und dankt herzlich!

Hier erfährt man mehr über den Schwerpunkt KLuG.

Die Besten der Besten
Die Wettbewerbe in Mathematik und Englisch sind entschieden.

Fotos: Sonja Schlange

10.7.19    Am 9. Juli wurden in der Mensa der MSM die besten Teilnehmer*innen der Wettbewerbe Big Challenge im Fach Englisch und Känguru im Fach Mathematik geehrt.

Die Diplome und Auszeichnungen wurden den stolzen SiegerInnen in Anwesenheit sämtlicher Teilnehmer*innen feierlich überreicht. Insgesamt wurden vier Jungen und sechzehn Mädchen besonders ausgezeichnet.

Verantwortlich für Organisation und Durchführung der Wettbewerbe und des Festaktes sind die Lehrerinnen Sonja Schlange (Fachbereich Mathematik) und Jacqueline Winking (Fachbereich Englisch).

Das Team der MSM beglückwünscht die Gewinner*innen und wünscht allen Teilnehmer*innen weiterhin ein leidenschaftliches Interesse für Sprachen und Mathematik!

Hier geht es zu den Infos über die Förderung durch Wettbewerbe an der MSM.

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In Gedenken an Anne Frank!
MSM gegen Antisemitismus.

Fotos vom Projekttag: Andrea Kleffmann

Hier geht es zum SV-Artikel zum Projekttag.

In Gedenken an Anne Frank richtet die MSM im Juni eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Anne Frank aus.
Anne Frank wurde nur 14 Jahre alt. Sie wurde unter der Herrschaft der Nationalsozialisten von Deutschen in das Konzentrationslager Ausschwitz verschleppt und starb dort.

Die Ausstellung ist im Juni 2019 im Forum der MSM zu sehen. Am 12. Juni 2019, an dem Anne Frank 90 Jahre alt geworden wäre, fand ein Projekttag u.a. mit einer Umfrage statt.

In der Schau sind u.a. Briefe unserer Schüler*innen an Anne Frank zu sehen. Sie verfassten sie in Reaktion auf die Rezeption von Anne Franks Tagebuch.

Die Schüler*innenvertretung der MSM zeigt sich verantwortlich für Organisation und Betreuung der Ausstellung.
Die Schüler*innen der siebten und neunten Klassen beschäftigten sich hierfür mit Anne Frank und der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Fotos zeigen Eindrücke von der Projektarbeit am 90sten Geburtstag von Anne Frank.

Hier gibt es mehr Informationen zur Arbeit der SV an der MSM.

Hier kann man den Film zur Menschenkette für Toleranz sehen.

Hier erhält man einen Überblick über die Projekte der MSM gegen Rassismus und für Toleranz.


Anne-Frank-Tag an der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid

Text: Laura Scheer, Fotos: Andrea Kleffmann

21. Juni 2019    Am 12.6.2019 präsentierte die Schüler*innen-Vertretung einen Infostand im Forum der MSM: David Kluge (5b), Theresa Henke (7c), Melina Wiese (11), Leonie Würger und Marie Poteralla (12) standen allen fragenden und den am Projekt teilnehmenden Schülern und Schülerinnen der Jahrgänge 7 und 9 zur Verfügung, um Informationen zur Ausstellung und zum Leben Anne Franks zu beantworten.

Die 7er und 9er näherten sich auf unterschiedliche Weise der Auseinandersetzung mit dem Thema: Der neunte Jahrgang konnte nach einer abgeschlossenen Unterrichtsreihe in Gesellschaftslehre sein Hintergrundwissen zum Nationalsozialismus nun anhand eines einzelnen Schicksals vertiefen. Zwei neunte Klassen waren besonders motiviert, da sie im Herbst ihre Abschlussfahrt u.a. ins Anne-Frank-Haus in Amsterdam planen und daher diesen Projekttag als eine tiefergehende Vorbereitung wahrgenommen haben.

Die Schüler*innen der siebten Klassen stellten Bruno aus dem Roman von John Boyne und Anne Frank – Fiktion und Wirklichkeit – einander gegenüber. Nach der Unterrichtsreihe zum Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ bot sich der Vergleich beider Schicksale an und die Schüler*innen konnten den Ausschnitt aus Annes Lebensgeschichte als Zeitdokument kennenlernen.

Alle Schüler*innen aus Jahrgang 7 und 9 haben

  • eine Verfilmung der Tagebücher Anne Franks gesehen,
  • die Ausstellung besucht,
  • den Fragebogen beantwortet und
  • die Anne-Frank-Zeitung intensiv gelesen.

Mehrfach haben die beteiligten Lehrer*innen Ausschnitte aus dem Tagebuch Anne Franks laut mit den Schüler*innen gelesen und insbesondere die Rolle und Funktion des Tagebuchs selbst thematisiert.

Die Plakatausstellung bleibt weiterhin im Forum der Schule sichtbar.

Laura Scheer, Schüler*innen-Sprecherin der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule

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Schulfoto von Anne Frank
im Jüdischen Gymnasium,
Dezember 1941.
Archiv, Anne-Frank-Haus,
Amsterdam, Niederlande.

Ein rundum gelungener Theaterabend!
DG-Kurse zeigen „Vielfalt“!

9.4.19 Einen unterhaltsamen und harmonischen Abend erlebten die 224 Gäste am Freitagabend in der Aula der MSM. Den Eltern, Freunden und LehrerInnen wurde eine große Bandbreite an Schauspielkunst mit dem verbindenden Thema „Vielfalt“ geboten. Von Tanztheater und Performance über Film und Figurentheater bis zu Pantomime und klassischem Sprechtheater war alles vertreten.

Gut gefüllt war die Aula der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule an diesem Abend, dem die SchauspielschülerInnen mit Spannung entgegengefiebert hatten. Groß war die Freude, dass neben den Eltern und Freunden auch viele LehrerInnen im Publikum saßen. Auch Ulrich Sauter, Schulleiter, und Sabine Stanicki, Didaktische Leitung, konnte man unter den Gästen finden.

Durch die Präsentation führten zwei Moderatorinnen des zehnten Jahrgangs. Der Abend begann mit dem Auftritt der Newcomer auf den MSM-Brettern, unseren Sechsern. Die Jüngsten zeigten eine streng choreografierte Performance, die Rhythmusgefühl und hohe Konzentration abverlangte. Sie meisterten ihren Auftritt mit Bravour, wobei sie besonders durch ihre starke Bühnenpräsenz beindruckten.

Eine große Farbenpracht brachten die DarstellerInnen des siebten Jahrgangs mit Schirmen auf die Bühne. In unterschiedlichen heiteren Szenen und Begegnungen ziehen sie Parallelen zwischen der Ästhetik der unterschiedlichen Schirme und der Vielfalt menschlichen Miteinanders. So sah man eine Hochzeitszeremonie zwischen Frauen, Begegnungen auf einer Parkbank und eine lustige Landpartie.

Die zweite Gruppe des siebten Jahrgangs faszinierte mit einem Spiel mit Hüten. Eine Reisende begegnet verschiedenen Menschen, sie alle tragen Hut. Die Fülle an Formen und Farben der Kopfbedeckungen entspricht der Vielfalt der Mentalitäten ihrer TrägerInnen. Ist der Hut verspielt und bunt, ist es sein Träger auch. Sobald die Reisende den Hut aufsetzt, übernimmt sie das gezeigte Verhalten. Respekt und Toleranz gegenüber Fremden wurde so anschaulich vor Augen geführt.

Der achte Jahrgang brachte alle seine SchauspielerInnen gleichzeitig auf die Bühne. Die Fünfzehnjährigen beschäftigten sich mit Mobbing innerhalb einer Klasse. Das  klassisch inszenierte Stück bot eine zweite Ebene, eine Rahmenhandlung, die im Wohnzimmer einer Familie spielt. Der Vater erzählt aus der Erinnerung die Mobbinggeschichte seiner Jugend, in der er, wie sich zum Schluss herausstellt, eine Hauptrolle spielt.

Zwei Kurzfilme der DG-Abschlusskurse (Jg. 10) beschäftigen sich mit einer humorigen Reise durch die Zeit und mit einer Urlaubsreise, die sich in einen Thriller verwandelt.

Den rasanten Abschluss des Abends bereiteten die Darstellerinnen des achten Jahrgangs. Sie zeigten sauber getimte Choreographien zu Maschinenklängen. Ein Robotertanz, eine in düsteres Rot getauchte Dampfmaschine aus Menschenleibern und eine Choreo von Fallschirmspringerinnen begeisterten das Publikum. Die Auflösung der Grenzen zwischen Mensch und Maschine schreckten und fesselten zugleich.

Im Forum fand der Theaterabend einen schönen Abschluss. Der Kurs des neunten Jahrgangs bot eine spannende Foto-Ausstellung mit Farbpulver-Porträts. Sie gab den festlichen Rahmen für angeregte Gespräche in fröhlicher Atmosphäre.

Das MSM-Team dankt herzlich allen beteiligten SchülerInnen und insbesondere den Intendantinnen des Theaterabends!:

Sebat Toklu-Aydin
Ulrike Holthoff
Lisa Lambert
Christina Münster
Anne Ladwig

Hier gibt es die gesamte Bildstrecke zum Theaterabend!

Hier erfährt man mehr über das Wahlpflichtfach Darstellen und Gestalten.

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Plakat zum Theaterabend