Aktuelles

MSM-Kurzmeldungen

Endlich Zeit zum Lesen!

Erfahrt hier mehr zum Sommerleseclub!

Klicke hier!

Anne Frank wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden.
MSM gegen Antisemitismus!

Zu Anne Frank Gedenkens richtet im Juni 2019 eine Ausstellung aus.

Lest hier mehr!

Europa-PolitikerInnen diskutieren mit SchülerInnen unserer Oberstufe!
Die Themen: Soziale Gerechtigkeit, Flüchtlingspolitik und Klimaschutz

Auf der Seite Presse-Echo kann man den Artikel aus der WAZ lesen!

Wer schreibt die beste Gruselgeschichte?

So erzählen, dass die LeserInnen atemlos die Seiten umblättern. Das lernen die Sechser zurzeit im Deutschunterricht. Die besten Geschichten werden in einem Wettbewerb gesucht. Bis zum 30. Januar können SchülerInnen des sechsten Jahrgangs ihre Texte bei den DeutschlehrerInnen einreichen.

Sommerleseclub

Text: Claudia Freese

Was gibt es Schöneres als im Sommer unter einem Baum auf der Wiese zu liegen und ein spannendes Buch zu lesen? Meldet euch an im Sommerleseclub!

Dazu lädt der Sommerleseclub der Stadtbücherei ein. Ihr könnt allein oder im Team (2-5 Personen) daran teilnehmen. Anmelden könnt ihr euch in der Bücherei Wattenscheid.

Stempel sammeln im Club-Logbuch
Ab dem 8.7. könnt ihr dann in der Bücherei Bücher oder Hörbücher ausleihen. Für jedes gelesene oder gehörte Buch bekommt ihr einen Stempel in euer Logbuch, das ihr bei der Anmeldung bekommt. Um euch einen Stempel abzuholen, könnt ihr aber auch eine Veranstaltung in der Bücherei besuchen, euch mit anderen über die gelesenen Bücher austauschen, Buchcover gestalten, Fotostories entwickeln, eigene Geschichten entwickeln, und, und, und …
Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn ihr dann am Ende des Sommers drei Stempel in eurem Logbuch habt
(Wenn ihr mehr als drei Leute im Team seid, reicht es, wenn jedes Teammitglied einen Stempel hat.),
bekommt ihr bei der großen Abschlussveranstaltung am 13. September im Uniontheater eine Urkunde. Dort wird dann auch der Oskar für die kreativsten Ideen verliehen.

Informiert euch auf der Seite sommerleseclub.de und über Flyer und Plakate! Plakate zum Projekt hängen z.B. in den Fluren der 5er, 6er und 7er.

Lese-Lust bekommen mitzumachen??? Dann taucht ein in die Welt der Lese-Abenteuer im Sommerleseclub!!

Die Seite des Sommerleseclubs

Hier geht es zur Seite der MSM-Bibliothek.

Hier gibt es Lesetipps aus der MSM-Bibliothek.

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Wiedersehen nach
22 Jahren –
Ehemaligentreffen
an der MSM

Text und Fotos: Sabine Jansen

29. Mai 2019   Die ersten Abiturzeugnisse wurden an der Maria Sibylla Merian – Gesamtschule 1997 verliehen. 22 Jahre später sahen sich neun dieser Abiturient*innen beim ersten Ehemaligentreffen wieder. Doch nicht nur diese neun, sondern mehr als 220 ehemalige Absolventen*innen und Lehrer*innen trafen sich am 26.05.2019 in der Mensa, um bei Kaffee und Kuchen nicht nur über die alten Zeiten zu plaudern.

Große Wiedersehensfreude, viele interessante Gespräche und viel Gelächter sorgten für eine tolle Stimmung.

Eine tolle Veranstaltung, die es demnächst regelmäßig geben soll.

Hier ist der Link zur Seite der Ehemaligen.

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Lebhafte, spannende und informative Gespräche, bei denen u.a. Adressen, Erfahrungen und Empfehlungen ausgetauscht wurden.
Rainer Schollas, ehemaliger stellvertretender Schulleiter, war auch unter den Gästen. Hier mit MSM-Abiturient*innen des Jahrgangs 1997.
Jahrgangsalben und andere Dokumente sind wichtige Bestandteile kollektiver Erinnerung.

Der geheime Kontinent –
Welttag des Buches 2019
Die Fünfer auf Expedition
in das Land der Bücher

Text und Fotos: Claudia Freese

27.5.19  In den letzten beiden Wochen machte jede Klasse des fünften Jahrgangs einen Ausflug nach Bochum. Mit der Straßenbahn fuhren die Kinder mit ihren Lehrer*innen bis zum Bochumer Rathaus. Zu Fuß ging es dann weiter bis zur Mayerschen Buchhandlung in der Innenstadt. Hier wollten sie die Gutscheine, die sie vom Buchhandel zum Welttag des Buches 2019 erhalten hatten, einlösen.

Schon der erste Eindruck überwältigte die Kleinen. Zwei riesige Etagen voller Bücher: Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Sachbücher, Ratgeber, Bildbände, Reiseliteratur, Schulbücher, Bilderbücher. Viel Platz nehmen aber auch CDs, DVDs, Spiele und Dekoartikel ein.

Mit Rekorden rund um das Buch ging es weiter: Das am meisten verkaufte Buch (die Bibel), die am besten verkaufte Jugendbuchreihe (Harry Potter), das größte Buch (ein Bildband mit Autos), das kleinste Buch, das schwerste und das am schnellsten hergestellte Buch konnten bestaunt werden.

Darüber hinaus gab es Informationen rund um den Handel mit Büchern: Wo werden die Bücher bestellt? Wie kommen sie zum Geschäft? Wo werden sie gelagert?  Wie groß ist so eine Lagerhalle?

Wer gut aufgepasst hat, wird vielleicht das Preisausschreiben gewinnen, das die Klassenlehrer*innen für ihre Klassen mitgenommen haben.
Viel Glück dabei!

Jetzt aber erst einmal viel Spaß bei der Lektüre des diesjährigen Buches:
Ich schenk dir eine Geschichte – Der geheime Kontinent“!

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In Gedenken an Anne Frank!
MSM gegen Antisemitismus.

Fotos vom Projekttag: Andrea Kleffmann

Hier geht es zum SV-Artikel zum Projekttag.

In Gedenken an Anne Frank richtet die MSM im Juni eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Anne Frank aus.
Anne Frank wurde nur 14 Jahre alt. Sie wurde unter der Herrschaft der Nationalsozialisten von Deutschen in das Konzentrationslager Ausschwitz verschleppt und starb dort.

Die Ausstellung ist im Juni 2019 im Forum der MSM zu sehen. Am 12. Juni 2019, an dem Anne Frank 90 Jahre alt geworden wäre, fand ein Projekttag u.a. mit einer Umfrage statt.

In der Schau sind u.a. Briefe unserer Schüler*innen an Anne Frank zu sehen. Sie verfassten sie in Reaktion auf die Rezeption von Anne Franks Tagebuch.

Die Schüler*innenvertretung der MSM zeigt sich verantwortlich für Organisation und Betreuung der Ausstellung.
Die Schüler*innen der siebten und neunten Klassen beschäftigten sich hierfür mit Anne Frank und der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Fotos zeigen Eindrücke von der Projektarbeit am 90sten Geburtstag von Anne Frank.

Hier gibt es mehr Informationen zur Arbeit der SV an der MSM.

Hier kann man den Film zur Menschenkette für Toleranz sehen.

Hier erhält man einen Überblick über die Projekte der MSM gegen Rassismus und für Toleranz.


Anne-Frank-Tag an der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid

Text: Laura Scheer, Fotos: Andrea Kleffmann

21. Juni 2019    Am 12.6.2019 präsentierte die Schüler*innen-Vertretung einen Infostand im Forum der MSM: David Kluge (5b), Theresa Henke (7c), Melina Wiese (11), Leonie Würger und Marie Poteralla (12) standen allen fragenden und den am Projekt teilnehmenden Schülern und Schülerinnen der Jahrgänge 7 und 9 zur Verfügung, um Informationen zur Ausstellung und zum Leben Anne Franks zu beantworten.

Die 7er und 9er näherten sich auf unterschiedliche Weise der Auseinandersetzung mit dem Thema: Der neunte Jahrgang konnte nach einer abgeschlossenen Unterrichtsreihe in Gesellschaftslehre sein Hintergrundwissen zum Nationalsozialismus nun anhand eines einzelnen Schicksals vertiefen. Zwei neunte Klassen waren besonders motiviert, da sie im Herbst ihre Abschlussfahrt u.a. ins Anne-Frank-Haus in Amsterdam planen und daher diesen Projekttag als eine tiefergehende Vorbereitung wahrgenommen haben.

Die Schüler*innen der siebten Klassen stellten Bruno aus dem Roman von John Boyne und Anne Frank – Fiktion und Wirklichkeit – einander gegenüber. Nach der Unterrichtsreihe zum Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ bot sich der Vergleich beider Schicksale an und die Schüler*innen konnten den Ausschnitt aus Annes Lebensgeschichte als Zeitdokument kennenlernen.

Alle Schüler*innen aus Jahrgang 7 und 9 haben

  • eine Verfilmung der Tagebücher Anne Franks gesehen,
  • die Ausstellung besucht,
  • den Fragebogen beantwortet und
  • die Anne-Frank-Zeitung intensiv gelesen.

Mehrfach haben die beteiligten Lehrer*innen Ausschnitte aus dem Tagebuch Anne Franks laut mit den Schüler*innen gelesen und insbesondere die Rolle und Funktion des Tagebuchs selbst thematisiert.

Die Plakatausstellung bleibt weiterhin im Forum der Schule sichtbar.

Laura Scheer, Schüler*innen-Sprecherin der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule

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Schulfoto von Anne Frank
im Jüdischen Gymnasium,
Dezember 1941.
Archiv, Anne-Frank-Haus,
Amsterdam, Niederlande.

Ein rundum gelungener Theaterabend!
DG-Kurse zeigen „Vielfalt“!

9.4.19 Einen unterhaltsamen und harmonischen Abend erlebten die 224 Gäste am Freitagabend in der Aula der MSM. Den Eltern, Freunden und LehrerInnen wurde eine große Bandbreite an Schauspielkunst mit dem verbindenden Thema „Vielfalt“ geboten. Von Tanztheater und Performance über Film und Figurentheater bis zu Pantomime und klassischem Sprechtheater war alles vertreten.

Gut gefüllt war die Aula der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule an diesem Abend, dem die SchauspielschülerInnen mit Spannung entgegengefiebert hatten. Groß war die Freude, dass neben den Eltern und Freunden auch viele LehrerInnen im Publikum saßen. Auch Ulrich Sauter, Schulleiter, und Sabine Stanicki, Didaktische Leitung, konnte man unter den Gästen finden.

Durch die Präsentation führten zwei Moderatorinnen des zehnten Jahrgangs. Der Abend begann mit dem Auftritt der Newcomer auf den MSM-Brettern, unseren Sechsern. Die Jüngsten zeigten eine streng choreografierte Performance, die Rhythmusgefühl und hohe Konzentration abverlangte. Sie meisterten ihren Auftritt mit Bravour, wobei sie besonders durch ihre starke Bühnenpräsenz beindruckten.

Eine große Farbenpracht brachten die DarstellerInnen des siebten Jahrgangs mit Schirmen auf die Bühne. In unterschiedlichen heiteren Szenen und Begegnungen ziehen sie Parallelen zwischen der Ästhetik der unterschiedlichen Schirme und der Vielfalt menschlichen Miteinanders. So sah man eine Hochzeitszeremonie zwischen Frauen, Begegnungen auf einer Parkbank und eine lustige Landpartie.

Die zweite Gruppe des siebten Jahrgangs faszinierte mit einem Spiel mit Hüten. Eine Reisende begegnet verschiedenen Menschen, sie alle tragen Hut. Die Fülle an Formen und Farben der Kopfbedeckungen entspricht der Vielfalt der Mentalitäten ihrer TrägerInnen. Ist der Hut verspielt und bunt, ist es sein Träger auch. Sobald die Reisende den Hut aufsetzt, übernimmt sie das gezeigte Verhalten. Respekt und Toleranz gegenüber Fremden wurde so anschaulich vor Augen geführt.

Der achte Jahrgang brachte alle seine SchauspielerInnen gleichzeitig auf die Bühne. Die Fünfzehnjährigen beschäftigten sich mit Mobbing innerhalb einer Klasse. Das  klassisch inszenierte Stück bot eine zweite Ebene, eine Rahmenhandlung, die im Wohnzimmer einer Familie spielt. Der Vater erzählt aus der Erinnerung die Mobbinggeschichte seiner Jugend, in der er, wie sich zum Schluss herausstellt, eine Hauptrolle spielt.

Zwei Kurzfilme der DG-Abschlusskurse (Jg. 10) beschäftigen sich mit einer humorigen Reise durch die Zeit und mit einer Urlaubsreise, die sich in einen Thriller verwandelt.

Den rasanten Abschluss des Abends bereiteten die Darstellerinnen des achten Jahrgangs. Sie zeigten sauber getimte Choreographien zu Maschinenklängen. Ein Robotertanz, eine in düsteres Rot getauchte Dampfmaschine aus Menschenleibern und eine Choreo von Fallschirmspringerinnen begeisterten das Publikum. Die Auflösung der Grenzen zwischen Mensch und Maschine schreckten und fesselten zugleich.

Im Forum fand der Theaterabend einen schönen Abschluss. Der Kurs des neunten Jahrgangs bot eine spannende Foto-Ausstellung mit Farbpulver-Porträts. Sie gab den festlichen Rahmen für angeregte Gespräche in fröhlicher Atmosphäre.

Das MSM-Team dankt herzlich allen beteiligten SchülerInnen und insbesondere den Intendantinnen des Theaterabends!:

Sebat Toklu-Aydin
Ulrike Holthoff
Lisa Lambert
Christina Münster
Anne Ladwig

Hier gibt es die gesamte Bildstrecke zum Theaterabend!

Hier erfährt man mehr über das Wahlpflichtfach Darstellen und Gestalten.

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Plakat zum Theaterabend

Auf gute Nachbarschaft!
Kinder und Jugendliche der MSM sorgen für Ordnung rund um die Schule!

10.4.19  Gut 320 SchülerInnen sorgten für ein sauberes Umfeld unserer Schule. Mit Leuchtwesten, Handschuhen, Säcken und Holzpickern ausgestattet, beteiligten sie sich am Frühjahrs-Stadtputz des Abfallentsorgungsunternehmens USB Bochum.

Von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr sammelten die Sechser und Siebener fleißig den Müll in den Straßen unseres Viertels. Über 50 große Säcke wurden benötigt, um alles aufzunehmen. Laura Scheer, Schülersprecherin, organisierte und begleitete die Aktion unserer Schule. Sie sprach die Lehrkräfte verschiedener Klassen an, kümmerte sich um die Materialbeschaffung und terminierte die Aktion. Im Vordergrund stand für die SchülerInnen, Verantwortung für das Aussehen der Schule und das ihres Umfeldes zu übernehmen. Gleichzeitig sollte das Verhältnis zu den Menschen, die in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Schule leben, gefestigt und verbessert werden.

Eine tolle Aktion, bei der die Kinder und Jugendlichen mit Feuereifer für Sauberkeit und Ordnung sorgten.

Die Schulgemeinde der MSM dankt der SV, insbesondere Laura Scheer, für Initiation und Organisation, den beteiligten SchülerInnen für ihren beispielhaften Einsatz und den begleitenden LehrerInnen für ihre Flexibilität und ihr Engagement!

Hier geht es zur Seite der Schüler*innen-Vertretung.

Hier geht es zur aktuellen Besetzung der SV.

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Foto: Kim Krämer
Foto: Andrea Kleffmann
Foto: Andrea Kleffmann

Festival & Vielfalt
DG-Präsentation der MSM-Gesamtschule
4. April 2019 – 18.30 Uhr – Aula der MSM

26.3.19
Text: Ulrike Holthoff, Fotos: Ulrike Holthoff, Sebat Toklu-Aydin

Bald ist es so weit – die jährliche DG-Präsentation der MSM findet wieder statt!

Die diesjährigen DG-Kurse (Darstellen und Gestalten) laden auch dieses Jahr wieder alle Eltern, Verwandte und Geschwister zu ihrer Präsentation unter dem Motto „Festival & Vielfalt“ am 04.04.2019 um 18.30 Uhr in die Aula der MSM-Gesamtschule ein.

Die Schüler und Schülerinnen des 6. bis 10. Jahrgangs präsentieren Ihnen nach monatelanger Vorbereitung eine Menge an Vielfalt. Egal ob Klein oder Groß, ob Jung oder Alt, es ist für jeden etwas dabei! Ob menschliche Marionetten, Spiegel-Choreografien (6. Jg.) oder Computerspiele, die das Leben verändern (8. Jg.) – das Programm ist vielfältig und bunt.

Sehen Sie sich mit der philosophischen Frage – die schon den 7. Jahrgang beschäftigte – konfrontiert, ob der Hut den Menschen macht, oder der Mensch den Hut… Lassen Sie sich hierzu von den selbst konstruierten Hüten der Schüler und Schülerinnen inspirieren.

Das Stück „Mensch ist Mensch“ des 8. Jahrgangs regt durch seinen bewegenden Hintergrund zum Thema Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus zum Nachdenken an und hat auch den Kurs in der Vorbereitung emotionale Stärke gekostet. Doch auch zum Schmunzeln ist etwas dabei, wenn der 7. Jahrgang mit seinen bunten Regenschirmen die Bühne und das Publikum verzaubert.

Der 6. Jahrgang wird Ihnen unsere neuen Schauspieler und Schauspielerinnen vorstellen, die ihren ersten Auftritt kaum erwarten können und Grundübungen aus dem Fach DG präsentieren.

Doch auch ein Anfang hat sein Ende, das ist dem 10. Jahrgang bewusst. Nach fünf inspirierenden Jahren werden sie Ihnen zwei Kurzfilme zu den Themen „Zeit“ und „Reise“ vorstellen. Kommen Sie mit uns auf eine Reise durch die Zeit… Wir freuen uns auf Sie!

Genießen Sie darüber hinaus die Foto- und Collagen-Ausstellung (9. Jg.), indem Sie in „einem blauen Ballon“ durch das Forum reisen und sich von bunten Momentaufnahmen aus dem Alltag – versetzt mit buntem Maispulver – begeistern lassen.

Die Karten erhalten Sie im Vorverkauf bei den DG-Lehrerinnen der MSM (siehe unten, bzw. über Ihre Kinder in den jeweiligen DG-Kursen). Für Eltern und Geschwister der Auftretenden beträgt der Eintritt nur 2,50 €. Da die Platzzahl begrenzt ist, können nicht mehr Karten als verfügbare Plätze verkauft werden.

Weitere Informationen erhalten Sie im Sekretariat der MSM (Tel. 02327/605610), bei unseren DG-Lehrerinnen (Frau Aydin-Toklu, Frau Holthoff, Frau Lambert, Frau Münster, Frau Ladwig), sowie den Kursteilnehmer*innen.

Hier erfährt man mehr über das Wahlpflichtfach Darstellen und Gestalten.

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Plakat zum Theaterabend

MSM ist Stadtmeisterin!

MSM-Mädchen-Mannschaft setzt sich ohne Niederlage durch.


Foto: Fachbereich Sport, MSM

23.3. 19     Am Mittwoch, den 6. März 2019, nahm unsere Schulmannschaft der Mädchen (WK II) an den Stadtmeisterschaften im Fußball teil.
Gespielt wurde an der Sportplatzanlage Berliner Straße auf Kunstrasen.

Verlauf des Turniers
Zunächst spielte unsere Mannschaft gegen die Pestalozzi-Realschule. Das Spiel konnte sie mit einem Ergebnis von 4:1 für sich entscheiden. Danach stellte sich unserem Team die Mannschaft der Hellweg-Schule (Gymnasium) entgegen. Hier zeigten sich unsere Spielerinnen hoch überlegen, sie gewannen mit 10:1. Im entscheidenden letzten Spiel kämpften unsere Mädchen gegen die vielleicht stärksten Gegnerinnen dieses Turniers, die SchülerInnen der Heinrich-von-Kleist-Schule (Gymnasium). Auch dieses Spiel konnte das MSM-Team klar mit einem 3:0 gewinnen.

Somit waren wir souveräne Siegerin in der Wettkampfklasse II und damit auch Stadtmeisterin. Trainerin und Lehrerin Uschi Seifert zeigte sich hochzufrieden: „Unser Team, das aus verschiedenen Jahrgängen zusammengestellt ist, passt großartig zusammen! Die Spiele haben uns allen sehr viel Spaß gemacht. Danke auch an die vielen angereisten ZuschauerInnen, die uns so großartig unterstützt haben! Für uns geht es also weiter in Richtung Bezirksmeisterschaften!“

Das MSM-Team freut sich mit der Mannschaft und gratuliert sehr herzlich!

Hier geht’s zur Seite Leistungssport an der MSM.

Hier geht’s zur MSM-Sportseite.

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MSM ist Stadtmeister.
Stadtmeisterinnen 2019 o.R.v.l.n.r.: U. Seifert (Trainerin), Leonie Schmidt (8c) Emilia Plitt (7c), Cathrien Rüdiger (8g) ,Emilia Kuhlmann (9c), u.R. v.l.n.r.: Leni Brück (8c), Vanessa Schebeck( 9e), Celine Reck (7a)

Kelly ist beste Akrobatin
Wettbewerb in Köln für sich entschieden

23.3.19  Am Samstag, den 16. März fand der bundesweite Wettbewerb cirkusKicks in Köln statt. Zirkusdirektor Jürgen Furmaniak und Zirkuscoach Matthias Van den Boom hatten unseren Watt’n Zirkus mit einer Äquilibristiknummer angemeldet. Sie begleiteten unsere Akrobatin nach Köln und unterstützten sie während des Wettkampfs.
Kelly Nissen zeigte am Vertikaltuch eine atemberaubende Nummer und begeisterte Publikum und Jury. Mit ihrer Präzision, Kraft und Anmut überzeugte sie die RichterInnen. Kelly gewann ein persönliches Coaching durch eine Profi-Artistin. Ein toller Preis für eine großartige Performance.

Das Schulteam der MSM gratuliert Kelly und dem gesamten Watt’n Zirkus-Team!

Hier geht’s zur Seite des Watt’n Zirkus.

Hier geht’s zur Seite der Zirkusgala 2019.

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Foto: Anke Droste

Tolles Wetter, tolle Schüler, tolle Spiele, super Sieg!

MSM ist Fußball-Stadtmeister der Wettkampfklasse IV der Jungen

23.3.19
Fünf Schulen hatten insgesamt sechs Mannschaften ins Rennen um die Stadtmeisterschaft geschickt:

  • Hellweg-Gymnasium (zwei Mannschaften)
  • Heinrich-Böll-Gesamtschule
  • Goethe-Schule (Gymnasium)
  • Annette-von-Droste-Hauptschule
  • Maria Sibylla Merian-Gesamtschule

Der Verlauf des Turniers
In der Gruppenphase der Wettkampfklasse IV spielte unsere Mannschaft zunächst gegen die Spieler der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Das Spiel konnten wir mit 4:2 für uns entscheiden.
Einen Kantersieg erreichten unsere Jungen gegen die erste Mannschaft des Hellweg-Gymnasiums. Sie wurde mit 15:0 vom Platz gefegt.

Im Halbfinale trafen wir auf die zweite Mannschaft vom Hellweg und gewannen nach hartem Kampf mit 3:2.
Das Finale, in dem uns wieder die erste Mannschaft des Hellweg-Gymnasiums gegenüberstand, konnten wir mit einem phänomenalen 10:1 für uns entscheiden.

Mit diesem großartigen Turnierverlauf zeigte sich Trainer und Lehrer Matthias van den Boom hochzufrieden: „Tolles Wetter, tolle Schüler, tolle Spiele, super Sieg!“ Zuversichtlich blickt er in die Zukunft. Denn mit dem Turniersieg im Rücken geht es im Mai 2019 mit seiner Mannschaft nach Iserlohn.

Die Mannschaft:

5a: Romeo Ritter, Kahraman Altinbas, Lukas Mehlig
5c: Shamel Jawish
5e: Alhoussein Nana
6a: Malik Özkan, Maximilian Schulze
6c: Siban Ali, Elias Donner, Simon Neukämper

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WK 3 Stadtmeister im Fußball

 

Text und Fotos: Patrick Rohde

Am 12.03.19, wurde die Fußballmannschaft der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule in der Wettkampfklasse III Bochumer Stadtmeister.

Mit dabei waren:

6a Eric Wachtarz

7a Adem Korkmaz

7a Moritz Teska

7a Marlon Vorkötter

7a Bilal Omeirat

7a Baransel  Demirel

7a Carlos Pina Vargas

7f Fetah Murseli

8f Seifert, Maurice

8g Thomas Tabi

8g Tom Hermschröder

8c Justin Friedrich

8d Erdem Kara

8f Ertan, Emre

8c Evstratev, Justin

8e Luca Ninaber

Ergebnisse:

Maria Sibylla Merian Gesamtschule vs. Werner-von-Siemens-Schule 6:0

Maria Sibylla Merian Gesamtschule vs. Erich Kästner Gesamtschule 4:1

Halbfinale

Maria Sibylla Merian Gesamtschule vs. Anette-von-Droste-Hülshoff Schule 9:0

Finale

Maria Sibylla Merian Gesamtschule vs. Hellweg Schule 4:0

Alle Jungs haben richtig guten Fußball gespielt und sich im gesamten Turnierverlauf als faire und vorbildliche Sportler präsentiert. Tolle Dribblings, schöne Pässe und eine sehr aufmerksame Defensive waren der Schlüssel zum Turniersieg. Am 09.04.19 wird es im Kreis Unna auf Bezirksregierungsebene weitergehen.

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Theaterbesuch – Der Zauberer von Oz

Text: Ulrike Holthoff, Anne Ladwig, Zeichnung: Ulrike Holthoff

„Die meisten Leute macht ihr Herz nur unglücklich“, so sagt es der Zauberer von Oz zu dem Blechmann, der sich nach Verzauberung durch die böse Hexe nicht mehr zu lieben im Stande sieht.

Doch uns machte das Theaterstück, aufgeführt im Grillo-Theater in Essen, mehr als glücklich. Am 11. Februar besuchten die beiden DG-Jahrgänge 6 und 7 mit insgesamt 46 Schülern und Schülerinnen die eigentlich für Grundschulkinder ausgelegte Vorstellung. Das war dem jungen Schauspielnachwuchs bewusst, dennoch war die Begeisterung im Anschluss eindeutig.

Der Blechmann mag sich traurig und unerfüllt fühlen in seiner metallenen „Haut“, doch zusammen mit der Vogelscheuche, die des Verstandes nicht mächtig zu sein glaubt und dem Löwen, der meint, keinen Mut zu besitzen, machen sich die drei auf den Weg zum großen Zauberer von Oz, der in der Mitte des Reiches einer fernen Welt lebt, um von ihm begnadet zu werden. Angespornt werden die drei durch die lebensfrohe und liebenswerte Dorothy, die durch einen unglücklichen Zufall in dem Zauberreich landete und nun versucht, wieder in ihre Heimat und zu ihrer Familie nach Kansas zurückzukommen.

Auf ihrer Reise müssen die Gefährten den Gefahren der bösen Zauberin Makkaba trotzen. Doch nach so manch überstandener Prüfung beginnen sich tiefe Freundschaften zu entwickelt. Jeder hat zwar sein eigenes Päckchen zu tragen, doch schnell wird deutlich, dass nicht das Ziel die wirkliche Erfüllung und Erlösung bringt, sondern der Weg dorthin.

Zweifelsohne beeindruckte direkt zu Beginn das imposante Bühnenbild und die gesamte Kulisse, welche bis zum Ende des Stücks nicht mehr enttäuschten. Nicht nur aufwändig bemalte Tuchdekorationen und liebevoll gestaltete Requisiten erfreuten den Zuschauer, sondern auch die zahlreichen Möglichkeiten der Drehbühne und Bühnenklappen des Grillo-Theaters, die einen dramatischen Auf- und Abgang der bösen Hexe ermöglichten, beeindruckten auf imposante Weise. Besonders charmant wirkte das kleine Haus aus Kansas, das vom Sturm getragen Dorothy von der realen Welt in die Zauberwelt beförderte, als Miniatur über den Köpfen des Publikums, sich drehend durch den Zuschauerraum bewegte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren alle eingetaucht in das Zauberreich von Oz.

Doch nicht nur durch die Effekte ließ sich die Stimmung aufrechterhalten, sondern auch durch die Schauspieler, denen man anmerkte, wie sehr sie sich in ihre Rolle vertiefen und die Motivation bis zum Ende des Stücks halten konnten. Erwachsene Personen, die Kinder spielen – eine denkbar schwierige Aufgabe – wurde von der Protagonistin, Dorothy, aber durch das geschickt eingesetzte Stilelement der Übertreibung überzeugend zur Geltung gebracht. Übertreiben konnte auch der Löwe, der seine Angst durch lautes Gebrüll und machohaftes Auftreten zu überspielen versuchte und das gesamte Publikum fesselte. Hier reflektierten unsere Theater-Detektive sofort, wie peinlich ihnen ein solcher Auftritt wohl wäre, aber wie gut es im Nachhinein auf der Bühne wirke und ganz und gar nicht peinlich rüber komme. Absolutes Highlight war der Fortnite-Tanz des Blechmannes, nachdem er sich nach einem Jahr Erstarrt-Sein zum ersten Mal wieder bewegen konnte. Auch eine Anspielung auf Elvis Presley wollen die Schüler/innen in dem rappenden Löwen gesehen haben – zumindest der Frisur nach zu urteilen. Klassisch inszeniert, aber durch aktuelle Aspekte aufgepeppt – eine gelungene Mischung.

Doch nach langer DG-Ausbildung konnten die Theater-Profis unserem Nachwuchs nichts vormachen, als die vier Freunde in einer Szene mit dem Rücken zum Publikum standen oder einige Bühnenhelfer um eine Millisekunde ihren Einsatz verpassten – ein absolutes No-Go im Show-Business. So bekamen insbesondere die Schüler/innen, die auf den oberen Rängen saßen, einen Eindruck von der immensen Technik, die hinter dem gesamten Stück steht. Bemerkenswert auch die Leistung des Regisseurs, der während des Stücks alle Einsätze hinter der Bühne koordinieren musste.

Ob die beiden Live-Musiker am linken Bühnenrand dem Ganzen nun doch das gewisse Etwas verliehen oder ob sie die Kinder ablenkten, sei dahingestellt. In jedem Fall war die Fülle an bereitgestellten Geräuschen und Instrumenten enorm, genauso wie der permanente Rollentausch der Schauspieler: Tante Em, gute Hexe, böse Hexe – dass man dabei die Rollen nicht immerzu vertauscht. Doch die böse Hexe war so überzeugend böse und die gute Hexe so überzeugend gut, da müssen Profis am Werk gewesen sein. Aber dafür schauen wir uns das Stück ja auch an, schließlich wollen wir von den ganz Großen lernen.

Am Ende waren sich jedoch alle sicher: Der Zauberer kann gar nicht zaubern und nur dadurch, dass  Herz, Hirn und Mut bereits vorhanden waren, konnten die Freunde den Weg überhaupt erst meistern. Glaube an dich selbst und deine Freunde und du bestehst jede Aufgabe! Nur schade, dass nicht gezeigt wurde, wie Dorothy wieder nach Hause kommt. Für uns hätte die Aufführung sehr viel länger sein können! Bitte mehr davon!

Ulrike Holthoff, Lisa Lambert und Anne Ladwig – die DG-Lehrerinnen des 6. und 7. Jahrgangs

Hier geht es zu unserer Seite Wahlpflichtbereich Darstellen und Gestalten

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Zeichnung: Ulrike Holthoff

Abgehoben und ausverkauft, Watt’n Zirkus 2019
Ein starkes Stück MSM!

 

14.2.19  Ein fulminantes Erlebnis bereiteten die Zirkuskünstlerlnnen den rund 500 BesucherInnen bei der großen Zirkus-Gala im Sportzentrum der MSM. Über hundert Mitwirkende boten Akrobatik, Jonglage, Äquilibristik und Clownerie.

 

Um 18.30 Uhr am Freitag, den 8.2.19, leitete ein Countdown den mitreißenden Abend mit dem Motto „abgehoben“ ein. Gleich zu Beginn boten die ArtistInnen eindrucksstarke Bilder: ein riesiges, weißes Tuch, liegende, stehende, hockende Figuren, den ZuschauerInnen frontal gegenüber. Das Tuch wurde bewegt, mal wölbte es sich zu einem Himmel, mal wogte ein Meer, mal sah man eine hügelige Landschaft, dann wurde es zu einem Zelt. Starke, poetische Bilder. Hierauf folgte eine rasche Abfolge von atemberaubenden Nummern: Akrobatik und Äquilibristik auf dem Trapez, Bällen, Matten und Einrädern und Jonglage mit Ringen, Bällen und am Diabolo.

All‘ diejenigen, die zum ersten Mal eine Vorstellung des Watt’n Zirkus besuchten, zeigten sich schon in der Pause sprachlos über die Qualität, die Substanz und das Niveau des Dargebotenen. Die jüngsten ZuschauerInnen nutzten die Pause und versuchten auf den Rängen und auf Matten das nachzuturnen, was sie bei den Zirkuskindern gesehen hatten. Die Großen vertraten sich die Beine und bedienten sich am Buffett, das leckere Gerichte und Getränke bot.

Nach der Pause gab es brandneue Akrobatik an einer senkrechten Stange. Fumi, unser Zirkusdirektor, überraschte alle mit einer Clownerie hoch oben auf einem Gabelstapler. Es folgten ein kunstvoller Akt mit Ringen, eine poetische und farblich intensive Nummer mit Tüchern, eine humorvolle turnerische Darbietung mit Schaufensterpuppen, Akrobatik an Seilen, Schaukeln, Tüchern und einer Badewanne.

Toll war übrigens auch das Publikum. Nicht nur war es von Beginn bis zum Schluss mit Begeisterung und großem Jubel dabei, es machte auch bei der KISS-KISS-CAM-Aktion ohne Umstände mit und verbreitete Liebe im Zirkusrund, sobald es im Fokus der Kamera war, mit einem Kuss für den geliebten Menschen neben sich.

Bei der gezeigten Professionalität des Dargebotenen vergisst mal als ZuschauerIn, dass die ArtistInnen das alles „nebenher“ einstudieren. Ihr Hauptjob ist nach wie vor das Lernen. Geflasht ist man auch von der Professionalität und Meisterschaft, dem Können und der Qualität der TechnikerInnen und der Ausstattung und dem Umfang des Equipments der MSM-Event-Technik. Die Musikstücke waren genial gewählt, modern, jung, frisch, dynamisch und cool – so wie die gesamte Zirkusvorstellung.

Beim großen Finale versammelten sich alle Beteiligten in der Manege. Hier gab es Zugaben, Danksagungen an Event-Technik, Zirkus-LehrerInnen, die SponsorInnen und das Publikum. Ein furioser Abend nahm sein fröhliches Ende.

Zirkusdirektor: Jürgen Furmaniak
MSM-Event-Technik: Mike Herrmann

ZirkuslehrerInnen:
Andrea Dörscheln (Backstage)
Matthias Wohlfarth (Backstage)
Nina Henhöfer   (Best Girl)
Tobias Schneidersmann (Requisite)
Matthias Van den Boom (Assistenz)

Hier gibt es mehr Fotos zur Zirkusgala 2019.

Hier gibt es mehr Informationen zum Watt’n Zirkus der MSM.

Link zum Presse-Echo der MSM

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Foto: Anke Droste
Foto: Anke Droste
Foto: Anke Droste
Foto: Anke Droste
Foto: Anke Droste

Staunen, stöbern, schmökern

5.2.19  Eine gute Tradition: Wie alle unsere Fünfer in den Jahren zuvor besuchten auch unsere jetzigen Kleinsten die Stadtbücherei in Wattenscheid.
Fotos: Claudia Freese

Fußmärsche durch Kälte, Nässe, Wind und Schnee nahmen die Kinder auf sich, um die Bibliothek Wattenscheid im Gertrudis Center zu erreichen. In den warmen, hellen und freundlich gestalteten Bücherwelten der Stadtbücherei wurden die BesucherInnen vom Leiter Dirk Plewka herzlich begrüßt.

Zunächst lernten die SchülerInnen, sich in der Bücherei mit ihren verschiedenen Bereichen zurechtzufinden. Hierbei half eine Foto-Rallye, bei der die Kinder die einzelnen Abteilungen der Bücherei entdecken konnten. Im anschließenden Gespräch tauschte man sich darüber aus, was sich in den jeweiligen Abteilungen befindet. Dazu musste man genau hinschauen, um zu erkennen, dass Comics eben nicht in der Abteilung über die Wattenscheider Geschichte stehen oder Fußballbücher nicht im Regal mit den Fantasy-Romanen zu finden sind.

Neben Büchern kann man sich in der Bibliothek auch CDs, DVDs und Gesellschaftsspiele ausleihen. Einige Kinder erfreute besonders die Tatsache, dass die Bücherei seit Dezember 2018 auch Spiele für die Playstation 4 im Angebot hat.

Die Gelegenheit zum Stöbern und Schmökern am Schluss der Veranstaltung wurde von den SchülerInnen intensiv genutzt. Da sammelten sich Kinder um ein „Guinnessbuch der Rekorde“ oder ein Aufklärungsbuch. Andere blätterten in verschiedenen Comics und Mangas, lasen konzentriert in Fantasy-Romanen oder informierten sich über Styling-Tipps in entsprechenden Sachbüchern.

Kurzum, es war für jeden und jede etwas dabei. Das zeigte sich auch in der Schlussrunde, in der die SchülerInnen jeweils ein Buch vorstellten, das ihnen besonders ins Auge gefallen war.

Nach der Expedition liefen die Klassen zurück zur MSM, um den Unterricht wieder aufzunehmen. Organisiert und begleitet werden die Unterrichtsgänge von unserer Bibliotheksleiterin Claudia Freese.

Der Ausflug hat auch in diesem Jahr die Freude an Büchern und die Lust aufs Lesen geweckt. Also – besorgt auch ihr euch einen Leseausweis der Bücherei oder aktiviert euren alten!

Und schaut mal wieder in unserer sehr gut ausgestatteten MSM-Schulbücherei vorbei! Es gibt brandneue Romane, Sachbücher und Mangas, die auf euch warten!

Link zur Seite der MSM-Bibliothek

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Strahlende Siegerinnen beim Vorlesewettbewerb 2018/2019

Text: Claudia Freese, Fotos: Marius Kruza

12.12.18 Große Aufregung bei den VorleserInnen, gespannte Aufmerksamkeit beim Publikum, konzentriertes Zuhören bei den Jurymitgliedern. Das machte am Dienstag Vormittag die Stimmung in der Mensa aus, als die Schulsiegerin für den diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ermittelt wurde.

In jeder Klasse des sechsten Jahrgangs war zuvor die oder der Klassenbeste auserkoren worden. Diese Kinder hatten schon eine Ausscheidung in ihren Klassen gewonnen:

Lea Mehr, 6a
Precious Leboah, 6b
Natasia Otto, 6c
Hümeyra Kan, 6d
Ilayda Dogan, 6e
Lina Schrage, 6f

Doch „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Daher hatten alle Finalistinnen fleißig geübt, um auch vor großem Publikum zu überzeugen. Wer konnte am sichersten lesen? Wer zeigte das beste Textverständnis? Wo saßen die Betonungen am treffendsten? Wem hörte man am liebsten zu?

Die siebenköpfige Jury, fünf Schülerinnen aus dem zehnten Jahrgang und die LehrerInnen Dr. Susanne Biermann und Marius Jakobus, machten sich die Entscheidung nicht leicht.

Am Schluss konnte Lina Schrage mit ihrem Vortrag aus dem Buch „Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis“ von Lena Hach die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Sie verstand es auch, den Fremdtext „Doctor Proctors Pupspulver“ von Jo Nesbo gekonnt vorzulesen. Damit hat sie sich für die zweite Runde, den Stadtentscheid im Januar und Februar 2019, qualifiziert.

Natasia Otto lag mit ihrem Vortrag aus „Das Geheimnis aus dem 13. Stock“ von Sid Fleischmann nur knapp hinter der Siegerin und erreichte einen sehr guten zweiten Platz.

Die Erst- und Zweitplatzierten erhielten als kleine Preise Bücher-Gutscheine, die wie in jedem Jahr vom Förderverein gespendet worden waren und in der Buchhandlung „von Kempen“ eingelöst werden können. Alle Klassenbesten erhielten eine TeilnehmerInnen-Urkunde. Ein Bücherstand, aufgebaut von Frau Laser, der Eigentümerin der Buchhandlung, lud die kleinen LeserInnen in den Pausen zum Stöbern und Schmökern ein.

Link zur Seite unserer Schulbibliothek
Link zur Seite Leseecke

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Die Vorleserinnen im Kreis ihrer SchülerInnen-Jury
Die Vorleserinnen im Kreis ihrer SchülerInnen-Jury
von links nach rechts: Natasia Otto, Lea Mehr, Lina Schrage, Precious Leboah, Hümeyra Kan, Ilayda Dogan
von links nach rechts: Natasia Otto, Lea Mehr, Lina Schrage, Precious Leboah, Hümeyra Kan, Ilayda Dogan
Lina Schrage, 1. Platz (rechts), Natasia Otto, 2. Platz
Lina Schrage, 1. Platz (rechts), Natasia Otto, 2. Platz

Mein Leben und andere Katastrophen

Eine Lesung mit der bekannten Kinderbuchautorin Katharina Schrocke

Text und Foto: Claudia Freese, Schulbibliotheksleiterin

29. 11.18    Ein spannender Vormittag in der Bücherei Wattenscheid erwartete unsere SchülerInnen am letzten Montag.  Exklusiv für die 6f der MSM stellte Katharina Schrocke ihr neues Buch Mein Leben und andere Katastrophen vor.

Familie und Verantwortung – die Themen des Buches – standen bei Lesung und Austausch mit dem jungen Publikum im Vordergrund.

  • Was ist für euch eine besondere Familie?
  • Warum ist deine Familie besonders?
  • Was ist für euch eine Familie?“

Dazu konnten fast alle SchülerInnen etwas sagen, wobei die Besonderheit sich in ganz unterschiedlichen Dingen ausdrückte.

  • Wir machen alle ganz viel Sport.
  • Ich bin ein Einzelkind.
  • Wir zanken uns nie.

Auch die Familie, die in Schrockes Buch vorgestellt wird,  ist etwas Besonderes. Die dreizehnjährige Bernadette, genannt Barnie, lebt in einem Haushalt mit zwei Vätern, aber ohne Fernsehen, Handy und Computer.

Eines Tages kommt Barnies Lehrerin mit Computer gesteuerten Babypuppen in die Klasse. Jeweils zwei SchülerInnen sollen sich für zwei Wochen um ein Baby kümmern, es füttern, wickeln, herumtragen …

Was dieses Babyprojekt mit den SchülerInnen macht, das wird in diesem Roman sehr lustig und gleichzeitig lebensnah erzählt. Es ist für Jungen und Mädchen gleichermaßen lesenswert.

Die Schülerinnen und Schüler der 6f jedenfalls diskutierten lebhaft untereinander und mit der Autorin.

Zum Schluss gab es dann noch ein Foto mit Katharina Schrocke und unseren SchülerInnen. Wer findet sich auf Instagram?

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Katharina Schrocke inmitten der SchülerInnen der MSM.
Jugendroman von Katharina Schrocke

Ein rundum gelungener Tag!

Der Andrang war riesig. Am letzten Samstag im November waren die Türen der MSM für BesucherInnen weit geöffnet.

6.12.18    Das Interesse an Profil und Angeboten unserer Schule war enorm. Eltern und SchülerInnen nutzten schon vor 9.00 Uhr, der eigentlichen Öffnung, die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu informieren.
Gleich am Eingang begrüßten Ulrich Sauter, Schulleiter, Sabine Stanicki, didaktische Leiterin, Daniela Kessler, Leiterin der Oberstufe, Gabi Wiechern, Leiterin der Jahrgänge Fünf, Sechs und Sieben und Anna Touni, Leiterin der Jahrgänge Acht, Neun und Zehn, die Gäste.

An verschiedenen Ständen konnten sich die BesucherInnen über

  • die MSM-NRW-Sportschule,
  • die MSM-MINT-Schule NRW,
  • die Oberstufe der MSM,
  • das Fremdsprachenangebot,
  • unseren Schwerpunktunterricht
    im Bereich Kunst (KLuG) und bilingualer Unterricht (BILI),
  • das Ganztagsangebot und
  • die Elternarbeit

informieren.

Darüber hinaus boten die Lehrkräfte und SchülerInnen der MSM für den Besuch das Folgende an:

  • Eltern und SchülerInnen konnten Fach-Unterricht in verschiedenen Jahrgängen miterleben. Insgesamt 27 Angebote gab es hier. So erlebten die ViertklässlerInnen mit ihren Eltern Deutsch-, Mathematik- und Englischunterricht, Chemieunterricht in einer Tablett-Klasse und Unterricht in den Schwerpunktfächern KLuG und BILI.
  • In einigen unserer Physik- und Chemie-Räume konnten unsere kleinen BesucherInnen z.B. mit Stromkreisen experimentieren und Tests im Bereich Lebensmittelkunde machen. Angeleitet wurden sie hierbei von SchülerInnen der Mittelstufe. Zudem führten SchülerInnen unserer Oberstufe Roboter vor.
  • In halbstündigen Führungen durften unsere Gäste die Räumlichkeiten der MSM erkunden: Die Küchenräume, die Computerräume, die Tablettklassen, Klassenzimmer, die Physik-, Chemie- und Biologieräume, Technikräume, das Café International und die Mensa.
  • Unsere SozialpädagogInnen luden in die Oase, um über ihre Arbeit für Schule und SchülerInnen zu berichten.
  • Die MSM-SchülerInnen-Firma hatte ihre Türen geöffnet und informierte über die Bereiche Event-Technik, MSM-Imkerei und MSM-Shop.
  • Für den jüngeren Besuch gab es einen Schmink-Stand und eine kleine Mal-Werkstatt, beides wurde von Schülerinnen des sechsten Jahrgangs betreut.
  • Ein reichhaltiges, sehr schön dekoriertes Büfett mit moderaten Preisen bot Süßes und Deftiges. Die Eltern unserer SchülerInnen hatten Kuchen und Torten gebacken und kleine Häppchen zubereitet. Mit den Tischen aus der Mensa hatten SchülerInnen des 13. Jahrgangs ein Café ins Forum gezaubert und luden zum Verzehr und Verschnaufen inmitten des fröhlichen Trubels ein.
  • An dekorierten Ständen gab es besondere Produkte aus dem Hause MSM: unseren Schulkalender, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert, ein Märchenbuch des jetzigen sechsten Jahrgangs und Seifen und Badekugeln, Ergebnisse eines Mittagsangebots.

Mit Spannung erwarten wir die Ergebnisse der Umfrage, die an diesem Tag durchgeführt wurde. Unser erster Eindruck ist – rundum gelungen!
Allen fleißigen und engagierten HelferInnen ein herzliches Dankeschön!

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Die ChemikerInnen bitten zu Tisch.
Im Chemieraum
Eingangsbereich im Forum
Reges Treiben im Forum
Experimente unter Anleitung
Beratungsgespräche
Am Schminkstand
Im Physikraum
Willkommen in der Oase!

Auf den Spuren der Römer
Die Sechser in Xanten

11.10.18
Der erste Ausflug im neuen Schuljahr führte die Klassen des sechsten Jahrgangs nach Xanten.

160 SchülerInnen begleitet von 16 Lehrkräften und PraktikantInnen besuchten Anfang Oktober das archäologische Museum zur römischen Geschichte. In kleinen Gruppen nahm jeder an zwei Führungen teil. Im Museum sahen die SchülerInnen u.a. Schwert, Schild, Helm und Alltagsgegenstände der Römer. Ein Modell der verschwundenen Stadt Colonia Ulpia Traiana gab einen ersten Eindruck von römischer Stadtplanung und -architektur.

Im Park konnte man an originären Standorten u.a. die Arena, die Thermalbäder und die Herberge besuchen. Die SchülerInnen stellten viele Fragen, die von den ExpertInnen erfreut aufgegriffen und sachkundig beantwortet wurden. Ein großer Spielplatz lud zwischendurch zum Spielen und Rasten ein. Gegen 14.00 Uhr traten alle auf dem Bahnsteig von Xanten die Heimreise an.

Unser Dank gilt Marius Jakobus und Alexander Rohrbeck, Fachbereich Gesellschaftslehre, für die Planung und Organisation dieses gelungenen Ausflugs.

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Geschafft!
KLuG-Kurs gestaltet Pfeiler.

Der KLuG-Kurs des sechsten Jahrgangs gestaltete die Pfeiler auf der Empore am Haupteingang.
Hier kann man Eindrücke vom Arbeitsprozess erhalten.

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Lebst du noch oder läufst du schon? –
Die MSM beim Bochumer Halbmarathon

Text und Fotos: Frida Dressler

Bei besten Laufbedingungen fand am Sonntag der Stadtwerke-Halbmarathon in der Bochumer Innenstadt statt. Unter den vielen Teilnehmern gingen auch eine Schülerstaffel und fünf Lehrerstaffeln der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule mit an den Start. Jedes Team absolvierte zu viert die Halbmarathon-Distanz von etwas mehr als 20 Kilometern.

Die Staffel mit den Schülern Tom Heß, Cemal Öksüz, Lennard Boesger (alle EF) und Jakob Kaltwasser (Q1) lief ein tolles Rennen und erreichte den 3. Platz in einer Zeit von 1:45:05 Stunden. In der Wertungsklasse der Frauen holte sich die Staffel von Svenja Hannes, Daniela Kessler, Isabell Feyen und Sabine Jansen den zweiten Platz. Die gleiche Platzierung erreichten Bernd Roettgers, Sebastian Seiler, Marius Kruza und Frida Dreßler in der Mixed-Wertung mit einer sehr starken Zeit von 1:26:36 Stunden.

Zudem konnte unsere Schule den 5. Platz in der Frauenwertung (Christina Uebing, Kamuran Turan, Anne Ladwig und Isabel Geller), den 10. Platz in der Männerwertung (Mark Stinn, Christian Detmer, Matthias van den Boom und Marius Jakobus) und den 20. Platz in der Mixed-Wertung (Karoline Sachs, Rebecca Stetefeld, Diana DiFina und Marcel Terjung) verzeichnen.

Neben den Staffeln war die Maria Sibylla Merian-Gesamtschule auch beim Halbmarathon und beim Schülerlauf vertreten. Während sich Alayna Römer und Ulrika Paulner mit Bravour der längsten Strecke des Tages stellten, nutzte die neue Klasse 5a den Wettbewerb des Schülerlaufs als ersten Klassenausflug. Fatmanur Hiz (8e) und Lea-Sophie Reche (7b) meisterten ebenfalls die 2,2 Kilometer des Schülerlaufs.

Herzlichen Glückwunsch allen Starterinnen und Startern!

 

 

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marathon-18-4, Foto: Frida Dressler
marathon-18-2, Foto: Frida Dressler
marathon-18, Foto: Frida Dressler
marathon-18-3, Foto: Frida Dressler

Schule ohne Rassismus – Projekt in der Oberstufe

BVB gegen Rassismus und Diskriminierung.
Text und Fotos: Luca und Florian, Jg. 11

Am Dienstag, den 10. Juli, besuchten 27 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs mit vier Lehrkräften der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule eine Veranstaltung von Borussia Dortmund zum Thema „Rassismus und Diskriminierung“.

Die Veranstaltung bestand aus zwei Teilen. Einem Workshop, der von Daniel, einem Mitarbeiter des BVB-Lernzentrums geleitet wurde und einer Stadionführung durch den Signal Iduna Park.

Ein Schwerpunkt des Workshops war das Thema ,,Flüchtlinge’’ und wie die Situation der Flüchtlinge in der kompletten Welt aussieht. Daniel räumte mit Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen auf und machte deutlich, dass Parteien wie die AFD oft nur halbe Fakten benutzen, um uns damit Angst zu machen. Spielerisch und sehr anschaulich erlebten wir dann, dass das Problem der „Flüchtlingskrise“ überhaupt nicht so groß ist, wenn man es in Relation zu anderen Flüchtlingsproblemen auf anderen Kontinenten setzt.

In einem weiteren Schwerpunkt ging es dann um Diskriminierung und Rassismus im Fußball zum Beispiel zwischen verfeindeten Fans.

Schüler-Statements:

„Daniel hat das Thema sehr interessant gestaltet, so dass keine Langeweile aufkam.“

„ Mit Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen wurde aufgeräumt.“

„Ich habe einige neue Dinge erfahren, die mir vorher nicht bewusst waren. Zum Beispiel, dass „normale“ Fan-T-Shirts politische Botschaften enthalten.

„Bei der Stadion-Tour wurde uns viel gezeigt. Leider konnten wir uns nicht alles anschauen, da momentan viel umgebaut wird. Die Polizeistadion mit den Zellen war schon klasse.“

Insgesamt war es ein gelungener Workshop zum Thema Rassismus im Fußball und ein interessanter Tag.

 

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„Mord und Totschlag“ an der MSM

Text: Luisa Jenicek, Jg. 13

„Seit ungefähr 15 Jahren nutzen Grund- und Leistungskurs des Faches Psychologie der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid kurz vor dem Abitur in der Jahrgangsstufe 13 bzw. Q2 den Exkurs in die angewandte Disziplin der Kriminalpsychologie, seit mehreren Jahren wird dem hohen SchülerInneninteresse in einer eigenen Unterrichtsreihe „Kriminalpsychologie“, in der alle Themen der abiturrelvanten Phase wiederholt werden, gerecht und seit sechs Schuljahren haben die Schüler und Schülerinnen der Stufe 12 bzw. Q1 auch die Möglichkeit, einen Projektkurs zu diesem Thema zu wählen, wobei sie am Ende in einem eigenständig erstellten Portfolio, welches gleichsam die Facharbeit ersetzen kann, und in einem Vortrag den selbstgewählten Aspekt präsentieren müssen“ (Sabine Stanicki und Dr. Andrea Kleffmann in: Psychologie-Unterricht 09/2016, S. 8).

Neben dem Besuch der Forensik in Herne gehört Dank der Kooperation mit der JVA in Bochum auch der planmäßige Besuch von freiwilligen Insassen an der MSM dazu:

 

Am 19.06. 2018 spätnachmittags schneiten die Schüler und Schülerinnen der Psychologie-Projektkurse ausgelassen ins Café International. Naschteller zieren die Tische, Gläser werden rumgereicht, wir lachen und die Stimmung ähnelt einem netten Kaffeeklatsch.

Dann, die Tische sind gedeckt, die Gläser gefüllt, der Kaffee gekocht, wird es ruhiger. Der erwartete Besuch kommt herein, an einem für sie gedeckten Tisch nehmen sechs Personen Platz und mit einem Mal ist es wirklich ruhig. Wir wussten nicht, was uns erwartet, hatten mit viel gerechnet, doch vier freundliche, unscheinbare Männer, die etwas nervös wirken, waren wohl in den Erwartungen der wenigsten vorgekommen.

Dann stellt sich der Vollzugsbeamte vor, er ist lange dabei, hat sowohl im geschlossenen als auch im offenen Vollzug gearbeitet und hat viel gesehen und erlebt. Seine Kollegin ist jung, sie stellt sich kurz vor und ein kurzes Schweigen tritt ein.

Die Blicke richten sich auf diejenigen, wegen denen wir gekommen sind, die vier Gäste stellen sich kurz vor. Anfangs fällt es schwer, jemanden zu finden, der sich traut, Fragen zu stellen, niemand wollte anfangen, man merkt, dass alle etwas nervös sind. Etliche Fragen stellen wir uns, nach den kurzen einführenden Worten der Vollzugsbeamten. Was dürfen wir fragen? Wie weit dürfen wir gehen? Wie soll man Fragen stellen, die einen interessieren, ohne jemanden verlegen zu machen? Was interessiert uns am meisten?

Schlussendlich beginnt ein etwas holpriges Gespräch, Fragen über das Leben im Gefängnis, wie es sich dort lebt, über Familie und Angehörige, Freunde, über Freiheiten. Wir reden über die Ausbildungen, die sie machen, und darüber, was sie tun werden, wenn sie wieder frei sind und mitten drin vergleichen wir beinahe beiläufig die Realität mit dem, was uns Hollywood zeigte, an diesem Thema blieben wir lange hängen. Wir können uns ein Bild fernab von Hollywoodfilmen und Serien machen. Ein unverzerrtes Bild über eine Welt, in der wir nicht zu leben scheinen, die aber ein Teil unseres Alltags ist. Auch die Frage nach den Straftaten bleibt nicht aus, auf diese Frage folgt das längste Schweigen, dann wird sie aber beantwortet. Uns wird klar, dass es den Männern, die eigentlich ganz normal wirken und freundlich scheinen, schwerfällt, darüber zu reden, was sie getan haben und uns ist klar, dass es ihr gutes Recht ist und, dass sie nicht stolz auf das sind, was sie getan haben.

Der Vergleich war spannend, wir sitzen auf der freien Seite der Welt und es ist uns vielleicht gar nicht so bewusst. An diesem Nachmittag sind wir ganz normalen Menschen begegnet, die Fehler gemacht haben.

Wir bedanken uns für den Mut, darüber zu reden, für die Offenheit und den netten Besuch, diesen Nachmittag werden wir so schnell nicht vergessen.

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Foto: Andrea Kleffmann

MSM mit Mut und Toleranz –
wir feiern Vielfältigkeit!

MSM ist Schule ohne Rassismus Schule mit Courage! Kurz vor Ferienbeginn erlebten wir alle einen großartigen Tag mit starken Projekten, interessanten Begegnungen und festlichen Momenten.

Am 10. Juli 2018 erfolgte der Schluss-Akt der Bewerbung um die Auszeichnung der MSM als „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“. In 41 verschiedenen Projekten beschäftigten sich die Elf- bis Achtzehnjährigen mit Aspekten und Fragen des friedlichen Miteinanders: Wie fühlt es sich an, anders und fremd zu sein? Wieso braucht es 73 Jahre nach Beendigung des Nationalsozialismus Gedenkstätten und Kunstprojekte wie das Stolpersteinprojekt? Wie kann man mit Bild und Text für Toleranz und Zivilcourage werben und wie lässt sich gelebte Vielfalt sichtbar machen? Was ist Heimat und wie viel Heimat und Grenze brauchen wir und wie geht man mit seinen eigenen Vorurteilen um? Der Bochumer Projektleiter Tobias Blöink begleitete uns durch den Tag.

Einige Gruppen verließen die Schule, um Antworten zu finden. Sie besichtigten die Gedenkstätte in Bergen Belsen, suchten Orte in Wattenscheid und Bochum auf, an denen Juden und Jüdinnen lebten und deportiert worden waren oder waren zu Gast in Synagoge und Kloster.

Andere erlebten spielerisch Momente der Ausgrenzung und des Andersseins in Standbildern, Rollenspielen und Planspielen. Es wurde über eigene Erfahrungen mit Diskriminierung in Opfer- und TäterInnen-Rolle reflektiert. Die SchülerInnen entwickelten eine Charta der Vielfalt, schrieben Liedtexte für einen Klassensong und gestalteten Plakate, die für ein friedliches Miteinander werben. So bestimmte das Lernen und Arbeiten den ersten Teil dieses außergewöhnlichen Tages.

Ab 12.00 Uhr wurde es festlich. Was nun folgte, waren eindrückliche Aktionen, die uns alle spüren ließen, dass wir an der MSM eine große Gemeinschaft bilden, die zusammengehört.

Ein erster Höhepunkt war die Menschenkette, in die wir uns einreihten. Sie wand sich um den Gebäudekomplex von Haupthaus und Fünferhaus. Rund 1200 m lang wurde dieses Band aus Lernenden und Lehrenden der MSM. Eine Drohne beförderte eine Kamera über unsere Köpfe und machte hoch oben, mitunter durch einen leichten Wolkenschleier, Aufnahmen von uns.

Zu den feierlichen Momenten des Tages gehörte auch das Steigenlassen der Luftballons: die große Menschenmenge, die wir auf dem Schulhof waren, das gleichzeitige Aufsteigen der Ballons und die Freude in den Gesichtern über den schönen Anblick.

Den dritten Höhepunkt des Tages bildete der Festakt im ungeteilten Raum der Sporthalle. Zwei der drei Paten unserer Projektbewerbung gaben uns die Ehre: Fußballtrainer Mike Büskens und Andreas Halwer, Mitarbeiter im Stadtarchiv Bochum. Schulleiter Uli Sauter begrüßte Publikum und Gäste und sprach einleitende Worte. Es folgten Reden der SchülerInnenvertreter Ergün und Jordan und von Tobias Blöink, Bochumer Leiter des Projektes „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Tobias Blöink überreichte anschließend das Schild mit dem Logo des Projekts. Begeistert verfolgte das Publikum die Darbietungen unseres Zirkusses Watt’n Zirkus mit Nummern aus Akrobatik und Jonglage. Der Schulchor unter der Leitung von Lisa Lambert und Andrea Kircher machte Mut mit „We shall overcome“, dem Klassiker unter den Protestliedern.

Mit von SchülerInnen gespendeten, internationalen Speisen vom Buffet ließen wir den Tag ausklingen. Gestärkt, geschlossener und gut gelaunt begaben wir uns auf den Heimweg.

Der große Dank der MSM-Gemeinschaft gilt unserer SchülerInnenvertretung, die in fast zweijähriger Vorbereitungszeit dieses Projekt angestoßen, vorangetrieben und dessen Verwirklichung möglich gemacht hat. Wir sind froh, dass wir uns zu Toleranz und Mut im Alltag verpflichtet haben und aufgerufen sind, Tag für Tag an uns zu arbeiten und diese Werte an der MSM zu schätzen und zu leben.

Hier gibt es mehr Fotos zum Projekttag.

Hier geht’s zum Film: Menschenkette.

Das Presse-Echo findet man hier.

Hier gelangt man auf die offizielle Seite
des Projektes Schulen ohne Rassismus, Schulen mit Courage.

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courage-22, Foto: Anke Droste
courage-24, Foto: Anke Droste
courage-20, Foto: Anke Droste
courage-26, Foto: Anke Droste

 

Die erfolgreichsten TeilnehmerInnen beim Mathematik-Wettbewerb „Känguru“ im Jahr 2018.

Foto: Sonja Schlange

Die erfolgreichsten TeilnehmerInnen beim Fremdsprachen-Wettbewerb Englisch „Big Challenge“ im Jahr 2018.

Foto: Sonja Schlange

 

Hier kann man mehr über Wettbewerbe an der Msm erfahren.

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Bei bestem Wetter zu Höchstleistungen –
das Sportfest

Über 700 SchülerInnen der Jahrgänge 5, 6, 7 und 8 der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule versammelten sich am Dienstag, den 3. Juli, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Hierbei mussten sie die Disziplinen Sprint, Weitsprung und Wurf absolvieren.

Bei strahlendem Sonnenschein holten die jungen AthletInnen das Beste aus sich heraus. Obwohl die Bedingungen sehr gut waren – gute Sicht, trockene Bahnen, kein Wind – gab es bei den Läufen ein, zwei Stürze. Zum Glück verliefen sie glimpflich und die betroffenen AthletInnen konnten weitermachen.

Auch diesmal bildeten die Staffelläufe die Höhepunkte der Spiele. Es gab Vier, pro Jahrgang Einen. Jede Klasse bestimmte die acht schnellsten LäuferInnen. Da für jede Position mehrere Freiwillige bereitstanden, kam es mitunter zu tränenreichen Entscheidungen. Die Übergabe des Stabes klappte auch bei den Kleinsten schon recht gut. Bei der ersten Staffel des Tages kam nach den Sportklassen 5a und 5c die Klasse 5b als erste durchs Ziel.

Der Fachbereich Sport mit seinen Lehrkräften unter der Leitung von Marius Kruza sorgte wieder für eine gute Vorbereitung und Durchführung, sodass die KlassenlehrerInnen ihre Riegen sicher durch die Wettkämpfe leiteten. Ein kleines Catering lieferten SchülerInnen der Oberstufe. Unser Sanitätsdienst unter der Leitung von Lisa Böing war vor Ort und stets einsatzbereit.

Gegen 14.00 Uhr war jede Stoppuhr wieder auf Null gestellt und jedes Maßband eingerollt. Ausgepowert und in der Gewissheit, alles gegeben zu haben, trat man den Heimweg an.  5. Juli 2018

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Die Wettkämpfe können beginnen!
Die zweite Position läuft los.
Bloß nicht fallen lassen!
Der Ablauf des Staffellaufs wird von Bernd Röttgers und Marius Kruza (rechts) erklärt.

Ein Artikel unserer Online-Schülerzeitung zur Erneuerung der MINT-Zertifizierung
Text und Foto: Luca Müllrich, 11. Jg.

sibylla.schuelerblatt Vielleicht ist euch auch schon mal dieses Schild im Forum an der weißen Wand aufgefallen? Das ist das MINT-Siegel. Dieses zeichnet uns als Schule für exzellente Arbeit im MINT-Bereich aus. Die Schule ist seit 3,5 Jahren im Besitz des MINT-Siegels.

Allerdings muss das Siegel auch alle drei Jahre verlängert werden, damit der Nachweis erbracht werden kann, dass die Arbeit weiterhin exzellent ist. Dies war am 18. Juni 2018 der Fall. Im Vorfeld kam die „Jury“ zu uns in die Schule und hat sich alles angeschaut. Sie führten Interviews mit Schülern, Lehrern und Eltern durch, um herauszufinden, ob die Arbeit immer noch so gut ist wie vor drei Jahren.

Sie sind zum Schluss gekommen, dass sich die Maria Sibylla Merian-Gesamtschule im MINT-Bereich gut weiterentwickelt hat. So wurde die Schule nach Düsseldorf eingeladen, um die Rezertifizierung entgegenzunehmen. Aus diesem Grund fuhren Herr Heyers (als MINT-Lehrer), Frau Wichern (als Schulleitungsmitglied) und Luca Müllrich (als Schüler) am Montag gemeinsam nach Düsseldorf.

Am Anfang hielten verschiedene Personen eine Rede. Unter anderem auch die Schulministerin von NRW, Frau Yvonne Gebauer. Herr Heyers hat eine Präsentation über die Digitalisierung an unserer Schule gehalten.
Als Höhepunkt wurde, wie auf dem Bild zu sehen, das Siegel bzw. die Urkunde überreicht.
Weitere Infos zum Siegel könnt ihr auf der Seite von MINT NRW nachlesen. Luca Müllrich

Diesen Bericht schrieb der Redakteur @luca_1ns1de des schuelerblatts für euch.

 


 

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Das Bundesverdienstkreuz
für Ulrich Pieper

Die MSM-Schulgemeinde gratuliert!
Fotos: IFAK

Am 23. Mai 2018 wurde Ulrich Pieper das Bundesverdienstkreuz verliehen. Der feierliche Akt fand in Berlin im Schloss Bellevue statt. Dekoriert wurde unser Kollege, Lehrer und Freund von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Ulrich Pieper erhielt die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für seine besonderen Leistungen auf dem Gebiet des Ehrenamtes: Ulrich Pieper ist Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe, IFAK.

In der von Susanne Daubner verlesenen Laudatio heißt es:
Susanne Daubner ist Moderatorin und Nachrichtensprecherin bei der Tagesschau, ARD.

„Als die meisten Deutschen noch von „Gastarbeitern“ sprachen, engagierte sich Ulrich Pieper bereits für Integration. Schon im Alter von 18 Jahren war er einer der Gründer des Vereins für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – IFAK. Seit 1974 ist Ulrich Pieper im ehrenamtlichen Vorstand des Vereins aktiv, seit 1997 als Vorsitzender. IFAK ist heute Träger von mehreren Kindergärten, Jugendtreffs und Familienhilfezentren und hat zahlreiche Projekte in der interkulturellen Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt. Viele, die heute in dem Verein ehrenamtlich mitwirken, hat der Lehrer Ulrich Pieper dort schon als Kinder kennengelernt und ermuntert, ihre Ziele zu verwirklichen. Heute sind sie es selbst, die ihn bei der ehrenamtlichen Arbeit unterstützen und mit ihm zusammen zu Vielfalt, friedlichem Zusammenleben und Chancengleichheit beitragen – zu wichtigen Grundwerten unseres demokratischen Staates.“

Neben Ulrich Pieper wurden an diesem Tag die Journalistin Dunja Hayali und die Schriftstellerin Juli Zeh geehrt, die beide stark politisch-gesellschaftlich engagiert sind.

Die Schulgemeinde der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule freut sich mit Ulrich Pieper über diese höchste Auszeichnung und gratuliert sehr, sehr herzlich!

 

Verlinkung zur Seite der IFAK

Verlinkung zur Seite des Bundespräsidenten

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Schloss Bellevue
Ulrich Pieper, MSM, erhält das Bundesverdienstkreuz
Lehrer an der MSM

9er auf Zeitreise –
65 Jahre Migrationsgeschichte –
ein Symposium

Fotos: Ebru Dolap

Am Freitag, den 22.6.18, gestalteten SchülerInnen des neunten Jahrgangs ein spannendes Symposium zum Thema Immigration in Deutschland. Die Veranstaltung fand im Café International statt. Gäste und gleichzeitig aktive TeilnehmerInnen waren Mitglieder der IFAK, des Vereins für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe.

Das Symposium war der Schluss- und Höhepunkt eines Projektes, das in Kooperation der Fächer Gesellschaftslehre und Türkisch (WP) durchgeführt worden war. Titel von Projekt und Veranstaltung war „Die Gastarbeiter von damals – unsere muslimischen Deutschen von heute! Eine Zeitreise durch 65 Jahre Migrationsgeschichte“.

Schulleiter Ulrich Sauter und Abteilungsleiterin Anna Touni begrüßten Gäste, SchülerInnen und Lehrkräfte. Der Schulleiter hob den bedeutsamen Beitrag hervor, den die MigrantInnen in den letzten 65 Jahren in Wirtschaft, Kultur und im Miteinander für Deutschland geleistet haben und gab der Gewissheit Ausdruck, dass dies auch für die Zukunft gelten werde.

Im Anschluss informierten und erzählten die Mitglieder der IFAK als MitgestalterInnen der zurückliegenden Jahre des Ankommens und Aufbaus über die Migrationsgeschichte türkischer MigrantInnen. Angefangen bei der Anwerbung von ArbeiterInnen durch die deutsche Industrie in den 50er Jahren über die medizinischen Untersuchungen und die Widrigkeiten der Eingewöhnungszeit bis zur dauerhaften Ansiedlung mit Unternehmensgründungen, Berufsaufstiegen und Karrieren in Wirtschaft, Forschung und Politik und erfolgreichen Bildungsabschlüssen der nachwachsenden Generationen.

Nun war es an den SchülerInnen, ihren Beitrag zur weiteren Durchdringung der Thematik zu leisten. Sie luden Gäste und MitschülerInnen zu einem Rundgang ein, auf dem sie ihre Unterrichts- und Recherche-Ergebnisse auf Info-Tafeln vorstellten und erläuterten. Den Themen Migration, Ankommen und Aufbau hatten sich die Schülerinnen genähert, indem sie sich intensiv mit der eigenen Familiengeschichte auseinandergesetzt hatten.
Live-Musik mit Kübra Saray (10. Jg.) an der Saz rundete das Symposium ab.  27.6.18

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Symposium an der MSM
Symposium an der MSM
Symposium an der MSM

Hoch hinaus!
Türme im Modell

Im Zeitraum von Januar bis Mai 2018 beschäftigte sich die 10c im Fach Kunst mit der Architektur von Türmen.

Türme aus Gegenwart und Vergangenheit wurden betrachtet, analysiert und präsentiert. Die Film-Dokumentation des Baus des Freedom Towers in New York wurde rezipiert und reflektiert. Die SchülerInnen beschäftigten sich mit den klassischen Prinzipien von Architektur wie Stabilität, Funktionalität und Ästhetik und erweiterten sie um moderne Aspekte wie Nachhaltigkeit.

Nach dieser vorwiegend theoretischen Beschäftigung mit Architektur ging es an die Konzeption und Planung eines eigenen Turmes. Die SchülerInnen arbeiteten in PartnerInnen- und Einzelarbeit. Ideen entstanden, wurden verworfen, veranschaulicht und ausgearbeitet. Materialien wurden gesichtet und gesammelt. Dann wurde geschnitten, geklebt, kombiniert, geschliffen, montiert und farbig gestaltet.

Entstanden sind Türme, die sich nicht nur in ihrer äußeren Form und Materialität stark unterscheiden, sondern auch in Funktion und Konzeption. 21.6.18

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Neueröffnung!
Der MSM-Shop ist wieder für euch da!

 

Ist dein Anspitzer schon wieder verschollen oder brauchst du dringend ein Heft? Das Verkaufsteam des MSM-Shops wartet auf dich!

Die SchülerInnenfirma feiert in diesen Tagen die Neueröffnung ihres Shops mit tollen Sonderangeboten. Es darf ausdrücklich gehandelt werden!
Das Warenangebot umfasst zurzeit diverse Schulartikel wie Stifte, Radiergummis, Locher und Hefte und Bekleidung wie Blazer, Hemden, Sweatshirts und T-shirts.
Darüber hinaus verfügt die Firma über eine Siebdruckmaschine. Es können Stoffe bedruckt werden, auch solche, die ihr nicht im Shop gekauft habt! Bringt hierfür euer Motiv oder euren Text auf einem Stick mit!

Neben Daniel Taratenko arbeiten 16 weitere MitarbeiterInnen in der SchülerInnenfirma.

Verantwortliche Lehrkraft ist zurzeit Lukas Wienstroer.
Öffnungszeit: montags von 13.30 Uhr – 14.00 Uhr

Öffnungszeiten und Warenangebot werden in Zukunft erweitert!

 

Hier gibt es weitere Informationen zur MSM-SchülerInnenfirma.

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Bekleidung und Büromaterial
Blazer, Blusen und mehr
Teil der Schülerfirma, der MSM-Shop
Der MSM-Shop befindet sich im Küchenflur.
Siebsruck an der MSM
Daniel Taratenko mit einer Mitarbeiterin beim Siebdruck
Buchhaltung des MSM-Shops
Lukas Wienstroer erklärt Aspekte der Buchhaltung.

Auf der Piste!
Siebener im Zillertal

Text: Kelly Nissen, 7a
Fotos: Uschi Seifert

Mit 26 Schülerinnen und Schülern war die Klasse 7a in diesem Jahr vom 16.03. bis 24.03. auf Skifahrt. Nach zwölf Stunden Busfahrt erreichten wir unser Ziel Aschau, einen kleinen Ort in Tirol in Österreich.

An sechs Tagen lernten wir auf den Hängen des schönen Zillertals das Skifahren: Ausgerüstet mit Ski-Hose, Ski-Jacke, Schal, Mütze, Ski-Handschuhen, Ski-Socken und Ski-Brille ging es ans Gleiten und Schwingen. Der Schneepflug half immer dann, wenn es uns zu schnell wurde.

Diejenigen, die schon Skifahren konnten, sausten verschiedene schwarze Pisten hinunter. Die schwarzen Pisten haben den höchsten Schwierigkeitsgrad und auf jeden Fall mehr als 40 % Gefälle. Es waren vier Lehrer aus verschiedenen Jahrgängen dabei: Frau Seifert, Frau Hannes, Herr Terjung und Herr Detmer.

Wir hatten viel Spaß auf und auch neben der Piste: Im Schnee konnte man mitunter über eingegrabene Schüler stolpern, ein, zwei Türen hielten leider den energiegeladenen Anwendungen einiger unserer Sportschüler nicht Stand und ein kleiner Streit um den Fernseher im Speisesaal war filmreif.

Schwer verletzt hat sich zum Glück niemand, dennoch sah eine Schülerin den Rettungswagen von innen, eine kleine Blutlache auf der Piste gab einen hübschen Farbkontrast und ein fast ertrunkener Ball wurde heldenhaft gerettet.

Die Reise machte allen sehr viel Spaß. Auf der Rückfahrt sangen wir fleißig Schlager und ein weiteres Highlight war die Rast bei McDonalds. Wir waren uns alle einig, das war eine Spitzenfahrt!  (Kelly Nissen, Klasse 7a, 2018)

Hier gibt es Informationen zur MSM-Eliteschule des Sports.

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Ich schenk dir eine Geschichte –
ein Unterrichtsgang zum Tag des Buches

Text und Fotos: Claudia Freese, Mai 2018

„Ich schenk dir eine Geschichte“ – So heißt das Büchlein, das in jedem Jahr an Tausende von Schülerinnen und Schülern des  vierten und fünften Jahrgangs verschenkt wird. 

Eigentlich ist es ein Geburtstagsgeschenk, denn Anlass für diese Aktion des deutschen Buchhandles ist der Sankt-Jordi-Tag, der auf eine alte Tradition in Katalonien zurückgeht.

Seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wird am 23. April zu Ehren des Heiligen ein großes Volksfest rund um das Buch gefeiert. Auf den Straßen werden Buchstände aufgebaut und es werden Millionen von Rosen und Büchern verkauft. 

Hier in Wattenscheid (und in vielen anderen Städten Deutschlands) werden Bücher verschenkt. 

Deshalb besuchten in den letzten zwei Wochen alle fünften Klassen  die Buchhandlung von Kempen. Dort informierte Frau Laser, die Eigentümerin, zum Welttag des Buches. Anschließend durften alle ein bisschen stöbern, am Computer bestimmte Bücher suchen oder sogar die Kasse bedienen. Zum Schluss gab es dann für jeden die neue Ausgabe aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“, in diesem Jahr mit dem Titel „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“. 

Wäre es nicht toll, wenn eine Klasse unserer Schule das Quiz, das am Ende des Buches steht, gewinnen würde? Inzwischen haben sicher schon ganz viele von euch das Buch oder wenigstens den Comic gelesen. Dann ist es eine Kleinigkeit die Fragen richtig zu beantworten. 

Viel Glück
wünscht Claudia Freese, Bibliotheksleitung der MSM

Hier gibt es mehr Informationen zur MSM-Bibliothek!

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Die Buchhändlerin spricht zu den Kindern. Foto: Claudia Freese
Die Buchhändlerin spricht zu den Kindern. Foto: Claudia Freese
Welttag des Buches - die Fünfer der MSM beim Unterrichtsgang, Foto: Claudia Freese
Welttag des Buches - die Fünfer der MSM beim Unterrichtsgang, Foto: Claudia Freese

 

Schüler entwickeln eigene Apps für das Smartphone

Der MINT-Informatik-Kurs informiert.

Text: SchülerInnen des MINT Kurses, Fotos: Detlef Anschlag

Der 23. November 2017 bleibt für uns ein histortisch wichtiger Tag: Im Ergänzungskurs Arbeitslehre Wirtschaft bei Herrn Anschlag arbeiteten wir seit einigen Wochen daran, eigene Apps für das Smartphone zu programmieren. Dazu nutzten wir gut aufbereitete Materialien von AppCamps.de, einem non Profit Unternehmen aus Berlin, das sich als Startup-Unternehmen auf die Fahnen geschrieben hat, die digitale Schule im Bildungsbereich zu unterstützen. Danke an dieser Stelle für diese erstklassige Initiative an Frau Dr. Diana Knodel und ihr Team!

An diesem denkwürdigen Tag haben wir im Unterricht zum ersten Mal eine lauffähige App, nachdem sie von uns programmiert war, auf unsere eigenen Handys geladen. Dazu benötigt man entweder ein Kabel oder WLAN. Wir konnten das WLAN der Schule benutzten, echt cool. Erst den QR-Code am Bildschirm lesen lassen, Download abwarten und die App lief!

Auch für unseren Lehrer, Herrn Anschlag, war es absolut toll das Ergebnis und die Freude der SchülerInnen zu sehen. Besonders deshalb, weil zwei Mädchen diejenigen waren, die es als erste realisiert hatten! Da haben sie den Jungs gezeigt, was präzise Arbeit ist. Super gemacht!

Seitdem haben wir schon einige Apps realisiert und auf den eigenen Smartphones getestet. Die Initiative von AppCamps.de hat uns sehr geholfen, denn die Materialien sind mit kleinen Videos für die Einführungs- und die Abschluss-Runde ausgestattet. Auch die Lernkarten für die Programmierphase sind bestens vorbereitet und jederzeit online zugänglich. Kurze Anleitungen für Lehrer*innen bereiten schnell den Weg in die konkrete Unterrichtsarbeit. Notwendig ist nur der Zugang zum Internet und ein kostenloser Google-Account.

Unser Werkzeug ist der AppInventor, eine Programmieroberfläche im Web-Browser, die am berühmten MIT, dem Massachusetts Institute of Technology in den USA entwickelt wurde. Von dort stammt auch die in unserem AG-Bereich verwendete Programmiersprache SCRATCH, die schon viele Schüler*innen erfolgreich kennengelernt haben.

Happy Coding everybody!

Hier gibt es Informationen zum Bereich MINT an der MSM!

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MINT Informatik MSM
Schüler erstellen eigene Apps.
MINT-Kurs MSM
Geschafft: Die eigene App auf dem Handy!